(openPR) Seit einigen Jahren nimmt ein bestimmtes Schadbild in Rasenflächen deutlich zu: Nesterweise verbräunt die Grasnarbe und läßt sich ohne Schwierigkeit abheben. Ursache dafür sind Engerlinge verschiedener Arten, die die Graswurzeln bis kurz unter der Bodenoberfläche abfressen.
Meist sind es die Larven des Gartenlaubkäfers, die dieses Unwesen treiben; seltener sind Dungkäfer, Maikäfer oder Junikäfer die Verursacher.
Zum beschriebenen Schaden tritt häufig ein zweiter hinzu, denn Engerlinge stehen bei Krähen, Dachsen und Wildschweinen auf dem Speiseplan. Auf der Jagd nach den für sie schmackhaften Larven durchwühlen sie den Rasen und hinterlassen ein Feld der Verwüstung.
Aber soweit muß es nicht kommen. Wissenschaftler haben vor wenigen Jahren entdeckt, dass die genannten Schädlinge von bestimmten räuberischen Nematoden wirkungsvoll reduziert werden. Diese bei uns heimischen Nematoden werden neuerdings auf künstlichem Nährboden vermehrt und dann verpackt, zu Millionen in kleinen Beuteln angeboten. Den Pflanzen können diese Nützlinge natürlich nicht schaden. Auch für Menschen sind sie völlig harmlos, da sie ganz auf die Engerlinge spezialisiert sind. Genau das macht sie so wirkungsvoll: Chemische Insektizide erreichen bei Weitem nicht ihren Wirkungsgrad. Die Ausbringung erfolgt mit der Gießkanne, am besten zwischen Mitte Juli bis Ende September. In diesem Zeitraum befinden sich die Larven dicht unter der Erdoberfläche.
Leider bestehen deutliche Wirkungsunterschiede bei den genannten Engerlingsarten. Zwar läßt sich der häufigste Verursacher des geschilderten Schadbildes, der Gartenlaubkäfer, mit dieser Methode hervorragend bekämpfen. Auch beim Dungkäfer wird eine tolle Wirkung erzielt. Handelt es sich allerdings um Junikäfer oder Maikäfer als Verursacher, so ist der Wirkungsgrad bedeutend geringer.
Da die Engerlinge auf den ersten Blick alle gleich aussehen, bietet die Nützlings-Sparte der Unternehmensgruppe re-natur einen kostenlosen Bestimmungsservice an: Einfach zwei oder drei Engerlinge verpackt mit etwas Erde in einer Filmdose, Salatschale oder ähnlichem per Briefpost schicken an: re-natur, Am Pfeifenkopf 9, 24601 Stolpe. Weitere Informationen sind unter dem Produktnamen nemagreen im online-shop von www.re-natur.de unter „Biologischer Pflanzenschutz“ nachzulesen.
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