(openPR) Das sächsische Unternehmen sucht noch Mitarbeiter und Auszubildende
Die Wirtschaftskrise lässt die Arbeitslosenquote steigen, da in Zeiten der Rezession Unternehmen oft gezwungen sind, Stellen zu streichen oder Arbeitszeiten zu verkürzen. Vor allem im Osten des Landes sind die Beschäftigungszahlen rückläufig. Doch entgegen dem allgemeinen Negativ-Trend meldet der sächsische Doppelboden-Spezialist dfi-double floor industries freie Stellen. So ist das mittelständische Unternehmen noch auf der Suche nach professionellen Bodenlegern und Auszubildenden.
„Paradoxerweise ist unser Auftragsvolumen auf Grund der Finanzkrise exorbitant gestiegen“, sagt dfi-Geschäftsführer Sören Jäger. Eine Ursache hierfür sind die Fusionen von Großbanken und Versicherungen, die dfi viele Großaufträge in Hessen und Nordrhein-Westfalen bescheren. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 60 gewerbliche und 14 kaufmännische Mitarbeiter in seiner Zentrale in Leipzig und in den beiden Niederlassungen in München und Ratingen. Jetzt werden für die neuen Großaufträge zusätzlich noch mindestens drei Monteure gesucht, die über Erfahrungen im Bodenlegen verfügen oder, wenn möglich, auch schon Kenntnisse im Spezialgebiet Doppelböden mitbringen.
In Zeiten der Krise will dfi damit weiter auf eigenes Personal setzen und nicht auf Fremdarbeiter ausweichen. Auch die Ausbildungskapazität möchte Geschäftsführer Jäger ausbauen. „Wir würden gern noch zwei Lehrlinge als Bodenleger ausbilden, doch die Suche nach geeigneten Bewerbern gestaltet sich schwieriger als gedacht“, erklärt Jäger. Denn die Voraussetzung für eine Lehre bei dfi sind handwerkliches Geschick und die Bereitschaft zur Montage. Momentan betreut das Unternehmen bereits zwei Auszubildende im ersten und zweiten Lehrjahr. Einer von ihnen ist Enrico Rath, der wie 95 Prozent der Angestellten bei dfi aus Sachsen kommt. „Die Arbeit bei dfi ist sehr abwechslungsreich. Besonders positiv ist, dass ich hier gleich meinen Führerschein machen konnte, den ich für die Montagetätigkeit brauche“, meint der angehende Bodenleger.
Künftig wird dieser Ausbildungsberuf wohl nicht mehr der einzige bei dfi sein. Jäger denkt bereits darüber nach, im nächsten Jahr noch weitere Stellen zu schaffen. Unter anderem ist dann ein Ausbildungsplatz als Industrie- bzw. Bürokauffrau/-mann geplant.









