(openPR) Wir assoziieren Vornamen mit Charaktereigenschaften.
Als attraktiv, verlässlig und jung gilt beispielsweise der Name "Maria". Eine "Bärbel" hingegen ist eher alt und unsportlich, Der Name "Maximilian" wird als wohlhabend, verlässlig und klug wahrgenommen. Ein "Max" wiederum ist eher frech, lustig aber unzuverlässig.
Dies sind einige der Ergebnisse, die das Vornamenexperiment des Namenforschungprojektes www.onomastik.com zu Tage gebracht hat. Die Umfrageteilnehmer waren aufgerufen, ihre Wahrnehmung verschiedener Vornamen in einer Tabelle festzuhalten. Dabei konnten Angaben zu bestimmten Eigenschaften gemacht werden, woraus sich Namenprofile, sogenannte "Onogramme" erstellen lassen. Sie zeigen nun, welche Charaktereigenschaften einem Namen anhaften.
Selbstverständlich ist die Wahrnehmung von Vornamen etwas sehr Individuelles. Die zur Auswahl stehenden Charaktereigenschaften treffen mitnichten auf jeden Namenträger zu. Vielmehr geht es bei diesem Sprachexperiment darum, aufzuzeigen, wie Vornamen im Querschnitt der Sprachbenutzer „verstanden“ werden.
Dabei gehen die Namenforscher davon aus, dass das soziale Umfeld sowie der Status der Eltern, Eigenschaften in der Entwicklung ihres Kindes hervorbringen können. Auch berühmte Personen und Namen im öffentlichen Leben beeinflussen das „Verstehen“ der Namen.
Und wie ist es nun mit "Jessica"?
Dieser Name gilt als stark weiblich, jung, lustig, frech, attraktiv und - tatsächlich - als eher weniger intelligent. Aber, wie gesagt gilt das selbstredend nicht für jede Jessica.












