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Podiumsdiskussion auf der Kölner Rennbahn

31.07.200912:16 UhrVereine & Verbände

(openPR) Renommierte Fachleute folgten der Einladung des Kölner Wirtschaftsclubs auf die Rennbahn Köln-Weidenpesch. Pferderennsport war das Thema des Abends, über das die folgenden Experten diskutierten: Friedrich Witte, Direktorium für Vollblutzucht und Rennen, Hans Heinrich von Loeper, ehemaliger Direktor im Direktorium für Vollblutzucht und Rennen, Christian von der Recke, Vizepräsident der Deutschen reiterlichen Vereinigung, Harald Siemen, Direktorium für Vollblutzucht und Rennen, Dr. Thomas Weinberger, Pferdeklinik Burg Müggenhausen und Peter Schiergen, erfolgreicher Jockey und heute Trainer im Stalls Asterblüte.


Christian von der Recke gilt mit zahlreichen sportlichen Erfolgen als hervorragender Trainer, und Peter Schiergen, Trainer des Stalls Asterblume, hat mit seinen Pferden für seinen Gestütsbesitzer höchste Gewinnsummen erwirtschaftet - mit Wallach Quijano, den man in der Turfszene auch den Globetrotter nennt, allein 1,8 Millionen Euro! Kurzfristig entschuldigt hatte sich Starjockey Andreas Suborics, der, so Moderator Wolfgang Rosendahl, in der Sauna zum „Abkochen“ saß – eine der Hintergundinformationen, die die erstaunten Zuhörer mit den Härten und Entbehrungen des Jockeylebens vertraut machte: Um nicht mehr als 50 kg auf die Waage der Rennaufsicht zu bringen, versuchen Jockeys ihrem Körper vor den Wettkämpfen möglichst viel Flüssigkeit zu entziehen. So trinken sie nur wenig und helfen zusätzlich durch ausgiebige Saunabesuche nach. Geringeres Gewicht bedeutet eben auch weniger Last für die Pferde und mehr Schnelligkeit. Dass solche Praktiken häufig zu Kreislaufproblemen und auch zu gesundheitlichen Folgeschäden führen können, wird dabei billigend in Kauf genommen! Da die Siege in den Rennen in der Regel hochdotiert sind, ist das Verhalten der Jockeys durchaus nachvollziehbar.
Warum Pferde Zusatzgewichte bekommen, erklärte Harald Siemen den Zuschauern: Die Extraklasse der Rennpferde läuft in der Gruppe Listenrennen, der „Bundesliga“ des Galopprennsports. Darunter unterscheidet man vier Klassen sogenannter Ausgleichsrennen, in denen auch die Ausnahmepferde anfangen. Dort wird mit Gewicht ausgeglichen. Wenn ein Pferd mit einer Länge Vorsprung gewinnt, muss es das nächste Mal ein Kilogramm Gewicht mehr tragen. Bei maximal fünf Kilogramm mehr kann der Trainer es in der nächst höheren Klasse starten lassen, wo es wiederum mit weniger Gewicht an den Start geht. So hat auch der als junges Pferd häufig kränkelnde „Quijano“ aus dem Stall Asterblüte relativ spät – als Vierjähriger – in der untersten Klasse begonnen und sich dann von einer Klasse zur nächsten verbessert, bis er in der Champions-League ankam. Als Wallach kommt er für die Zucht leider nicht in Frage, was für seine Besitzer bedauerlich ist, denn für einen Sprung werden Summen über 100.000 Euro gezahlt. Das Management eines Pferds ist, wie Christian von der Recke verdeutlichte, eine anspruchsvolle Aufgabe, denn die Pferde laufen im Jahr auf durchschnittlich 65 Rennbahnen in 14 Ländern. Neben Pflege, Training und Transport ist die Beobachtung der Konkurrenz für den Erfolg unerlässlich. Auf der Kölner Rennbahn beginnt die Arbeit um sechs Uhr morgens, Tag für Tag werden 500 Pferde trainiert. Dennoch gehört zum Sieg auch immer eine gute Portion Glück.
Ein weiterer, insbesondere für den Erhalt der Rennbahn wichtiger Faktor des Pferderennsports sind die Wetten: „Pferderennen ohne Wetten sind langweiliger als Fischen ohne Angel“, so Moderator Rosendahl. Züchter, Sponsoren, Sportler – sie alle haben ein Interesse daran, dass das Geschäftsmodell Rennbahn weiterhin einen positiven Trend vermelden kann. „Eine Vernetzung von Sport und Wirtschaft ist daher“, so Christian Kerner, Geschäftsführender Vorstand im Wirtschaftsclub Köln, „ein berechtigtes Interesse beider Seiten“. Die Nachteile der Wettleidenschaft sind bekannt – Suchtgefahr und finanzielle Risiken. Über all diese unterschiedlichen Facetten eines ausgesprochen faszinierenden Sport wurde bei Countrymusic und kühlen Drinks an diesem schwülen Sommerabend noch länger gefachsimpelt. Dabei wurde den Teilnehmern klar, dass zu den Berufen rund um den Pferderennsport nicht nur sehr viel Begeisterung gehört, sondern auch eine Priese Besessenheit.

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