(openPR) 1980 gründete Gerhard Sperber die elasto form KG. Heute gehört der Sulzbach-Rosenberger Familienbetrieb zu den führenden deutschen Werbeartikellieferanten. Sein Erfolgsrezept: eine leistungsstarke Kombination aus Import und heimischer Kunststoffherstellung – getragen von einer Unternehmensphilosophie, die sich den Herausforderungen der Globalisierung öffnet, gleichzeitig jedoch heimatverbunden und nachhaltig agiert (320 Mitarbeiter in Deutschland). „Wir haben immer versucht, auf dem neuesten Stand zu sein. Wenn es neue Produktions- oder Veredelungstechnologien gab, habe ich in entsprechende Maschinen investiert. Ich denke, das ist einer der Hauptfaktoren für unseren Erfolg“, erklärt Gerhard Sperber.
Das Portfolio ist seit Jahren übersichtlich gegliedert in die Bereiche Promotion Line (Streuartikel) und Premium Line (Prämien und Incentives), wobei Sonderanfertigungen nach Maß in beiden Bereichen gerne und immer häufiger umgesetzt werden. Jeder Bereich hat seinen eigenen Katalog, der jährlich neu erscheint.
Mit den Jahren wurden die Produktions- und Vertriebskapazitäten weiter ausgebaut; 1991 kam ein erster eigener Werkzeugbau hinzu. Dieser legte den Grundstein für das heutige, 2003 eröffnete Technologiezentrum. 1992 wurde elasto form Bohemia als zusätzliche Produktions- und Vertriebsstätte in Prestice/Tschechien aufgenommen. Zu guter Letzt ist man auch in Fernost vertreten: 2002 wurden Einkaufsbüros in Shanghai und Ningbo eröffnet, 2005 der Ableger elasto form Hong Kong Ltd.
Das A und O: Präsenz vor Ort
„Um im Importgeschäft Erfolg zu haben, ist es unerlässlich, im Produktionsland präsent zu sein“, sagt Günther Sperber. „Es wird immer schwieriger, die Qualität der produzierten Ware zu kontrollieren. Hinzu kommt ein wachsender Katalog an Vorschriften und Gesetzen bezüglich der Produktsicherheit. Wir haben den Importbereich in den letzten Jahren stark aufgestockt und auch vor Ort in zusätzliche Manpower investiert.“
Sechs Mitarbeiter sind ständig in China vertreten, davon einer, der sich ausschließlich mit Gesetzen zur Produktsicherheit und den dazugehörigen Normen und Zertifizierungen beschäftigt – ein enormer Aufwand, den elasto form in seinen Katalogen entsprechend kommuniziert. Um weitere Risiken auszuschließen, arbeitet das Unternehmen nur mit Stammlieferanten. „Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass Sonderanfertigungen in Fernost besser realisiert werden können. Denn es wird auf Kontinuität bei den Partnern geachtet und nicht nur über Menge und Preis mit wechselnden Produzenten gearbeitet.
Dass so viel Know-how und Arbeitsaufwand in der Eigenentwicklung einen entsprechenden Schutz nahelegen, versteht sich von selbst: elasto form besitzt rund 200 Patente/Gebrauchsmuster, Copyrights, geschützte Namen und Geschmacksmuster. „Bei unseren zehn bekanntesten und meistverkauften Kunststoffartikeln ziehen wir den Schutz rigoros durch“, berichtet Günther Sperber. „D.h., wir gehen auf Messen und suchen nach Plagiatoren, führen Grenzbeschlagnahmen durch und strengen Gerichtsverfahren an.“ Auch jede neue Idee und jedes neue Muster wird von elasto form umgehend angemeldet.
Auch die Veredelung der fertigen Artikel erfolgt bei elasto form vollständig im eigenen Haus – eine weitere Stärke des Unternehmens, die sich auch in einer besseren Qualitätskontrolle widerspiegelt. „Auf diese Weise können wir schnell und flexibel arbeiten; zudem liegt die Verantwortung für das Endprodukt bei uns“, so Frank Sperber.
Eine Unternehmenskultur, die zusammen mit kluger Investition in Technologien einen großen Teil dazu beigetragen hat, dass elasto form sich als inländischer Produzent etablieren konnte – und vom momentanen „Made in Germany“-Hype natürlich stark profitiert. Die „richtige Mischung“ macht den Erfolg des Unternehmens aus, das sich in vielerlei Hinsicht zwischen Polen zu bewegen scheint – traditionelle Werte vs. Global Business, heimische Produktion vs. Fernost-Import, Streuartikel vs. Premium.
www.elasto-shop.de













