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Lernbiene Verlag - mit Lernwerkstätten das Lernen lehren

27.07.200909:27 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Lernbiene Verlag - mit Lernwerkstätten das Lernen lehren

(openPR) Saulgrub, 27.7.2009. Die am 16. Juli 2009 veröffentlichte EU-Studie „Schlüsselzahlen zum Bildungswesen in Europa“ zeigt unter anderem auf, dass auch in Deutschland viele neue Lehr- und Lernmethoden an Schulen häufig nicht angewandt werden. Dabei hat Schule gerade vor dem Hintergrund sich wandelnder Lebens- und Lernumstände der Kinder die Aufgabe, diesem Wandel Rechnung zu tragen. Im „Ungleichschritt“ statt im Gleichschritt lernen, lautet die Devise.


Der Lernbiene Verlag hat sich auf Unterrichtsmaterialien für den offenen Unterricht in der Grundschule spezialisiert und bietet ein umfangreiches Sortiment von Freiarbeitsmaterialien und Lernwerkstätten an.

Das Lernen lehren

Mit dem Gedanken des „offenen Unterrichts“ gehen Ziele wie Selbstbestimmung der Schülerinnen und Schüler sowie selbstständiges Lernen einher. Ein lehrerzentrierter Unterricht kann den kleinen Individuen einer Schulklasse wohl kaum gerecht werden: Frontaler Unterricht verlangt, dass alle Kinder zur gleichen Zeit dasselbe lernen – ohne dabei ihre unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Fähigkeiten zu berücksichtigen. Die Öffnung des Unterrichts, um die Heterogenität der Kinder als Chance und nicht als Handicap zu begreifen, ist ein sinnvoller und wichtiger Schritt der heutigen Schule. Das Lernen lehren, um jedes Kind für sein Leben zu rüsten, ist ein wesentliches Ziel des offenen Unterrichts.
Mit den Zielen von Selbstbestimmung und individualisierendem Lernen vor Augen, stellt sich jedoch so manche Lehrkraft die Frage, wie diese Ziele in die Praxis umgesetzt werden können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Unterricht durch kleine und größere Veränderungen in Richtung „Offenheit“ zu bewegen, um den unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen der bunt zusammen gewürfelten Schülerschaft Folge leisten zu können.

Lernwerkstätten – lesen und schreiben statt hämmern und sägen

Eine Form der neuen Lehr- und Lernmethoden ist der „Werkstattunterricht“. Mit einer echten Werkstatt, in der gesägt, gehobelt und gehämmert wird, hat diese Unterrichtsform lediglich ihren Namen gemeinsam. In einer „Lernwerkstatt“ finden die Kinder viele vorbereitete Lernangebote vor, die sie zum selbstständigen Handeln auffordern. Statt gesägt und gehämmert, wird in der Lernwerkstatt also gelesen, geschrieben, gebastelt und vieles mehr. Wichtiges Merkmal der Lernwerkstatt ist die Möglichkeit zum individuellen Lernen: Jedes Kind wählt aus den Angeboten frei aus, woran es arbeiten möchte. Somit hat es die Chance, seinen Lernprozess weitgehend selbstständig zu strukturieren. Zudem kann jedes Kind in seinem eigenen Tempo arbeiten, verweilen, voranschreiten – Werkstattunterricht ermöglicht ein Lernen im „Ungleichschritt“.
Das Herzstück einer jeden Lernwerkstatt sind die vorbereiteten Angebote. Damit Werkstattunterricht gelingen kann, ist eine sorgfältige Planung und Vorbereitung notwendig. In der Regel ist es die Lehrperson, die die Arbeitsangebote erstellt und für das nötige Material – in Form von Lesetexten, Arbeitsblättern, Lernspielen etc. - sorgt. Diese Vorbereitungsarbeit wird oft als Nachteil empfunden, mitunter mag sie sogar ganz vom Vorhaben abschrecken. Die Vorteile, die diese Unterrichtsform mit sich bringt, machen die Vorbereitungen mehr als wett: Die Kinder werden zur Eigenverantwortung erzogen, lernen, ihre Fähigkeiten einzuschätzen und werden zum selbstständigen Arbeiten angeregt. Grundlegende Regeln – z.B. dass eine angefangene Aufgabe auch beendet wird - geben den Kindern Struktur. Für die Lehrperson bietet Werkstattunterricht den Vorteil, sich gezielt um einzelne Kinder kümmern zu können. Die Rolle des Lehrers ist bei dieser Unterrichtsform die des Beobachters und Lernbegleiters.

Lernwerkstätten des Lernbiene Verlags

Das Verlagssortiment umfasst sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Lernwerkstätten für die Klassenstufen 1 – 6. Die Materialien sind kindgerecht und individuell illustriert - für die Lehrperson gibt es zusätzlich Erläuterungen zur Vorbereitung und zum Einsatz im Unterricht – sozusagen eine „Bedienungsanleitung“. Sämtliche Unterrichtsmaterialien des Verlags erscheinen in digitaler Form auf CD ROM und ermöglichen der Lehrperson, die Inhalte jeweils für die einzelne Lerngruppe bei Bedarf zu modifizieren. Die Herstellung der haptischen Materialien ist kinderleicht, da die Dateien lediglich ausgedruckt und bei Bedarf laminiert werden.

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