(openPR) Aktien sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Das beweist eine aktuelle Studie des Bundesver-bands Investment und Asset Management (BVI). Demnach verlor ein internationaler Aktienfonds auf Zehn-Jahres-Sicht im Schnitt 27,1 Prozent. Im gleichen Zeitraum erzielten in Euro anlegende Rentenfonds mit langer Restlaufzeit ein Plus von jährlich 8,5 Prozent Also: Raus aus Aktien und alles Geld in Anleihefonds anlegen?
Mitnichten! Die Gefahr ist groß, dass fest verzinste Wertpapiere in nächster Zeit kräftig an Boden verlieren werden. Der Grund: Steigende Inflationsraten führen zu höheren Zinsen. Damit verlieren bereits emittierte Anleihen mit einem niedrigen Kupon an Wert.
Also doch besser in Immobilien investieren? Betongold zählt nach wie vor als Inflationsschutz. Aber wer kann heute schon sagen, ob die Immobilienbestände der Fondsgesellschaften nicht noch einen größeren Abschreibungsbedarf haben? Oder sollte man vorsichtshalber alle Anlagen verkaufen und den Gegenwert auf einem Tagesgeldkonto parken? Das bringt mittlerweile allerdings auch nur noch gut 1 Prozent an Zinsen.
Die genannten Beispiele zeigen das Dilemma, in dem sich viele Privatanleger momentan befinden. Hin- und hergerissen zwischen Hoffen („Die Börsen werden sich irgendwann schon wieder erholen.“) und Bangen („Der nächste Crash steht vor der Tür.“), weiß keiner mehr so wirklich, wie und wo er sein Geld investieren soll.
Zum Glück gibt es einen Ausweg aus dieser für Anleger recht unbequemen Situation. Diversifikation heißt das Zauberwort. Schon Mark Twain warnte davor, nicht „alle Eier in einen Korb“ zu legen.
Diese Weisheit gilt im Besonderen auch für Kapitalanlagen, wie der Wirtschaftsnobelpreisträger Harry Mar-kowitz in mathematischen Modellen, der modernen Portfoliotheorie, nachgewiesen hat. Markowitz hat auf-gezeigt, dass der Erfolg einer Anlage nicht allein von der Auswahl der richtigen Einzelinvestments abhängt, sondern vielmehr von der Streuung des eingesetzten Kapitals in unterschiedliche Anlageklassen, auch Asset-Allocation genannt.
Ergänzend zu traditionellen Anlageklassen wie Aktien-, Renten- und Geldmarktanlagen, berücksichtigt der Multi-Asset-Ansatz auch Alternative Investments, wie zum Beispiel Absolute-Return-Fonds (Hedge-Fonds), Private Equity Investments oder Investitionsziele wie Rohstoffe, Wald, Holz, Logistik oder den Klimaschutz.
Neben der Erweiterung der Anlagestruktur bewirkt die Eröffnung dieser neuen Investmentmöglichkeiten eine Optimierung des Risiko-Ertrags-Profils eines Portfolios.
Wer sich beim Aufbau eines Vermögens – sei es für die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches oder als Polster fürs Alter – nicht allein auf sein Glück verlassen will oder wem die Auswahl der Titel wie auch der Mix der verschiedenen Anlageformen zu kompliziert ist, der kann diese Aufgabe in die Hand professioneller Port-folio-Manager legen.
Eine weitere gute Nachricht: Während früher lediglich Großanleger wie Pensionskassen, Unternehmen, Stiftungen oder Versicherungen Zugang zu professionellem Vermögensmanagement hatten, können Privat-anleger heute selbst mit kleinen Beträgen ihr Geld von Anlageprofis managen lassen und über mehrere Assetklassen hinweg streuen. Auch private Investoren haben so die Möglichkeit, das Vermögen – in einem Fonds, zum Beispiel dem HV Fonds-Global Endowment Portfolio (WKN A0M7RV) – über viele Anlageklassen zu streuen, in jeder Markt-phase flexibel zu bleiben und sich dabei eine gewisse Marktneutralität zu sichern.







