(openPR) Hamburg, 16.07.2009. „Protektionistische Maßnahmen in der derzeitigen Wirtschaftskrise sind der falsche Weg“, unterstrich Dr. Michael Bräuninger vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) am Montag im Rahmen eines Vortrags bei Det Norske Veritas (DNV). Der Hamburger Konjunkturforscher wies darauf hin, dass die Schwellenländer die „Zugpferde der Konjunktur“ seien, da das Wachstum dort als erstes wieder in Gang komme. Der Grund für eine erste Erholung bei rohstoffabhängigen Schwellenländern liege in den langsam wieder anziehenden Rohstoffpreisen. Auch für die langfristige Entwicklung sei es wichtig, ungebrochen auf Globalisierung und Außenhandel zu setzen.
Für die deutsche Konjunktur prognostizierte Dr. Michael Bräuninger einen Einbruch der Exporte, die sich erst im kommenden Jahr mit einer Besserung der Weltkonjunktur erholen. Investitionsdynamik und privater Konsum blieben weiterhin schwach, betonte der Hamburger Ökonom, doch werde die deutsche Konjunktur stabilisiert durch deutsche und weltweite Konjunkturprogramme.
DNV Country Manager Jörg Langkabel begrüßte in Hamburg rund 40 Gäste aus der Schifffahrtsbranche zu der aktuellen Veranstaltung. Die DNV-Vorträge thematisieren monatlich alternierend ökologische und ökonomische Fragestellungen. Nach einer kurzen Sommerpause findet der nächste Vortrag am 7. September 2009 statt: Prof. Dr. Colin W. Devey vom Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ der Universität Kiel spricht über „Robots in the deep sea: hands and eyes at 6 km depth“. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich bei DNV Hamburg anzumelden: Tel. 040 890 590 0 oder
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