(openPR) Der Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar 2009 geht an Christian Kracht. Der Schweizer Autor wird für seinen im Herbst 2008 bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Roman »Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten« ausgezeichnet. Verliehen wird der mit 4.000 Euro dotierte Preis für die beste deutschsprachige Geschichte in den phantastischen Genres im Rahmen der 29. Wetzlarer Tage der Phantastik. Der hessische Landtagsabgeordente Mürvet Öztürk wird bei der Preisverleihung am 11. September 2009 die Laudatio auf Kracht halten.
Der Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar ist ein Literaturpreis, der seit 1983 jährlich vergeben wird. Es werden deutschsprachige Originalveröffentlichungen aus den Genres der Phantastik (Science Fiction, Fantasy, Utopie/Staatsroman, Horror, phantastische Reise- und Abenteuerliteratur, Märchen, Sagen/Mythen) ausgezeichnet. Die vierzehnköpfige Wetzlarer Jury besteht aus Vertretern von Stadtverwaltung, Buchhandel, Presse und Bildungseinrichtungen. Zu den bisherigen Preisträger gehörten u. a. Rafik Schami, Carl Amery, Cornelia Funke, Walter Moers und Thomas Glavinic.
Merh zum Roman »Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten«: http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462040418
Pressestimmen zu Kracht Roman:
»Kracht importiert die Erzähltechniken der Phantastik in die deutsche Gegenwartsliteratur« Dietmar Dath, Frankurter Allgemeine Zeitung
»Kracht betreibt kontrafaktische Geschichtsschreibung. Sein grandioser Schauerroman ist eine schwarzromantische Geschichte vom Ende aller Moral, aller Gesellschaft. Und man gibt sich diesem Albtraum hin. Man kann nicht anders. Mit kantigen, kalten Sätzen stanzt Kracht eines jener Bücher in die Literaturlandschaft, die es braucht, damit man den Kopf frei bekommt. (...) Das eine ganz eigene Welt entwirft aus einer ganz eigenen Sprache.« Elmar Krekeler, Berliner Morgenpost
»Mit Christian Krachts neuem Buch lebt das Genre des spekulativen Geschichts-Romans neu auf.« Thomas Lindemann, Welt
»Christian Kracht liefert in seinem neuen Roman Atmosphäre pur – und das im schönsten Deutsch, das derzeit zu lesen ist. (...) Die ersten Sätze von Christian Krachts neuem Roman üben eine magische Wirkung aus, die man in der vielgefeierten jungen deutschen Literatur sonst nicht erfährt.« Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung












