(openPR) Grünwald (München) – 13.07.2009. PHP Service Provider SOPRADO migriert Legacy-Software von Cobol nach PHP.
Wie das IT-Unternehmen heute bekannt gegeben hat, wird die Cobol-Technologie bei Deutschlands erfolgreichstem Autovermieter Sixt in objektorientiertes PHP inkrementell migriert. Der Clou für Sixt - der bestehende Cobol-Code wird zunächst nicht vollständig ersetzt, sondern weiterhin genutzt. „Ermöglicht wird diese Vorgehensweise durch ein speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnittenes PHP-Modul, welches eine bidirektionale Nutzung zwischen der Cobol- und der PHP-Welt gewährleistet“, so Horst Effenberger, Leiter IT der Sixt AG.
Zum Auftakt wird in einem Pilotprojekt die bestehende zentrale Business-Logik des Sixt eigenen Reservierungssystems in die bewährte PHP-Technologie transferiert; und damit die prozedurale Softwarearchitektur durch eine moderne objektorientierte Architektur abgelöst. Zeitgleich entsteht ein umfassendes Test-Framework zur Verifizierung und Beschleunigung zukünftiger Entwicklung.
„Das PHP-Modul beinhaltet eine in C entwickelte Zwischenschicht, welche die Kommunikation zwischen Cobol und PHP ermöglicht. Auf der Seite von Cobol ist eine sogenannte PHP-Bridge integriert, welche den Aufruf von PHP bewerkstelligt. Ziel der Anbindung ist der Export eines Legacy-API in die Cobolschicht“, erklärt Sascha Schumann, Gründer und Geschäftsführer von SOPRADO.
Der Einsatz von PHP für geschäftskritische Anwendungen hat sich in den vergangenen 10 Jahren immens gesteigert. So profitieren Unternehmen wie Yahoo! und E.ON verstärkt von den kurzen Entwicklungszyklen, einer hohen Entwicklungsgeschwindigkeit, lizenzfreier PHP-Runtime und dem gut ausgebildeten, motivierten Fachpersonal am Arbeitsmarkt. Im Ergebnis ist die time-to-market sehr kurz und Systemerhaltungs- und Weiterentwicklungskosten können unter Einsatz von PHP-Technologie deutlich gesenkt werden. „Die Fähigkeiten neue Technologien zu erlernen und anzuwenden, sind im schnellebigen Alltag von IT-Projekten eine wichtige Voraussetzung, um den Wettbewerbern einen Schritt voraus zu sein. SOPRADO überzeugt uns immer wieder aufs Neue mit innovativen Lösungen und äußerst hohem Tempo“, unterstreicht Konstantin Sixt, Leiter Internet der Sixt AG.
Nach 50jährigem Bestehen sieht die Situation bei Cobol ganz anders aus. Cobol-basierte Mainframes von IBM, Siemens, Unisys, Micro Focus, HP etc. verzeichnen einen immer größeren Technologierückstand gegenüber modernen dynamischen IT-Systemen. Viele Großrechner stehen kurz vor dem Ende des eigenen Produktlebenszyklus. Mangels Zukunftsperspektive bilden Hochschulen kaum noch Cobol-Entwickler aus und zeitgleich gehen deutlich mehr erfahrene Cobol-Entwickler in den Ruhestand. Die knappen Ressourcen und hohen Lizenzkosten belasten die IT-Budgets enorm. „Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass heute noch mehr als 200 Milliarden Zeilen Cobol-Code in professionellen IT-Systemen ausgeführt werden. Um das Investitionskapital zukunftsträchtig anzulegen, sind viele Unternehmen gezwungen die bestehende Legacy-Software in moderne IT-Systeme zu migrieren. Der Migrations-Druck in den nächsten Jahren ist entsprechend hoch“, beschreibt Schumann die aktuelle Lage vieler Unternehmen.
Weitere Informationen zu SOPRADO unter: www.soprado.com









