(openPR) Fast täglich steht es in der Zeitung, immer mehr Kinder und Jugendliche verlieren die Kontrolle und die Hemmungen. Sie greifen zur Gewalt als vermeintlichen Problemlöser.
„Gewalt, verbale oder physische, bestimmt leider immer häufiger unser Miteinander. Gerade Kinder sind davon betroffen, denn sie können allzu leicht in eine Opferrolle geraten; insbesondere dann, wenn ihr Durchsetzungsvermögen und ihre Selbstbehauptung noch nicht sehr ausgeprägt sind. Gewaltbereite Täter registrieren schnell, wer ein geeignetes Opfer darstellt. Ursprünglich harmlose Situationen können rasch eine Eigendynamik entwickeln, in der mitunter immer dasselbe Kind Gegenstand der Attacken wird.“
Bereits Grundschüler werden handgreiflich oder fordern andere dazu auf. Mobbing ist kein Fremdwort mehr. Die Täter und Opfer wissen nicht wie sie mit kritischen Situationen umgehen sollen oder wie sie solche Situationen vermeiden können. Auch unsere Kinder sind davon betroffen. Dagegen wollen und müssen wir was tun.
In vielen Gesprächen mit der Schulleitung, den Lehrern, dem Elternbeirat und Eltern wurde das Thema immer wieder angesprochen; nach Lösungen gesucht. Da Gespräche oder Sanktionen bei akuten Fällen nur teilweise griffen, kam die Idee auf die gesamte Klasse mit einzubeziehen. Schließlich gibt es seit vielen Jahren sehr erfolgreich Kurse zum Thema Gewaltprävention und Selbstbehauptung in Schulen und Kindergärten. Es wurden Kontakte aufgenommen und ein erster Kurs finanziert. Schnell zeigte sich das eine Einzelmaßnahme nicht ausreicht. Daher wurde beschlossen das Projekt auszuweiten.
Der Anfang ist gemacht; wir haben Kontakt mit Herrn Florian Punke vom I-GSK (Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining) aufgenommen. Herr Punke hat in den letzten Jahren sehr erfolgreich mit seinem Konzept in Kindergärten und Schulen gearbeitet. Auf der Schulkonferenz im Frühjahr 2008 stellte er sein Konzept vor und hatte schnell die Zustimmung der Anwesenden. Besonders nachdem kurze Videoeinspielungen zeigten mit wie viel Spaß und Engagement die Kinder dabei waren.
Begonnen wurde mit der Klassenstufe 4. Danach folgte die Klassenstufe 7. Bisher hat der Schulförderverein die Kosten von 400,- € (bzw. 500,- € ab Klasse 5) pro Klasse übernommen. Das Geld stammt aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
Um das Projekt fortzusetzen sind wir auf weitere Spenden angewiesen. Gerne möchten wir weitere Sponsoren für dieses Projekt gewinnen und sind für jede Spende dankbar.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an den Vorstand des Schulfördervereins der Alexander-Behm-Schule – Grund- und Gemeinschaftsschule.
http://www.alexander-behm-schule.de/Foerderverein.htm
Gewaltprävention-Projekt Spendenkonto 180 03 392, BLZ 217 50 000, Nord Ostsee Sparkasse














