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SociCare macht Freiwillige zu Lebensrettern

10.07.200908:06 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Soziale Hilfeleistungen durch Gruppenvernetzung via Ersthelferplattform sind Zukunft der Rettungsdienste

„Wir glauben an das Engagement jedes einzelnen in der Gesellschaft.“ Diese Haltung steht heute, wie zu Beginn des Projekts, im Mittelpunkt des SociCare Projekts. Tatsächlich sind weite Teile der Bevölkerung dazu bereit, Menschen in ihrem Umfeld in Notsituationen zu helfen. Oft fehlt ihnen jedoch das Wissen, wo genau in diesem Moment ihre Hilfe dringend gebraucht wird und wie sie in Notfällen richtig handeln. Studenten des Center for Digital Technology and Management (CDTM) in München haben in Kooperation mit T-Labs, dem innovativen Forschungs- und Entwicklungsinstitut der Deutschen Telekom, eine aus diesem sozialen Potential entspringende Plattform entwickelt, die auf Google Android basiert. Sie ermöglicht den Wunsch vieler Menschen, sich sozial zu engagieren und bedürftigen Menschen in Notfällen schneller zu Hilfe zu kommen. Durch die ubiquitäre mobile Web 2.0-Vernetzung Freiwilliger mit Rettungsdiensten über SociCare können die wertvollen Sekunden nach Eingang eines Notrufes besser genutzt werden und somit Leben gerettet werden. Dies wird möglich, indem SociCare Informationen potentieller Helfer an entsprechende Telefonzentralen der Rettungsgesellschaften weiterleitet.



Ausgangspunkt des Projekts ist der in den nächsten Jahrzehnten anstehende demographische Wandel. Die Überalterung breiter Bevölkerungsschichten führt zu steigenden Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems und die Einbindung älterer und kranker Menschen in die Gesellschaft. Eine steigende Anzahl von Notrufen erreichen Organisationen wie das rote Kreuz oder der Arbeiter-Samariter-Bund. In den letzten Jahren mussten Rettungsdienste unter steigendem Kostendruck zu zahlreichen Einsätzen auf Grund von Notrufen ausrücken. Häufig kann Betroffenen nicht rechtzeitig geholfen werden oder es bleiben Schäden zurück, wenn Notärzte erst längere Anfahrtswege bewältigen müssen oder den genauen Unfallort suchen müssen. Andererseits wollen viele Menschen gerne im Rahmen ihrer persönlichen Möglichkeiten erste Hilfe leisten, wenn z.B. ein älterer Nachbar auf dem Weg zum Einkaufen stürzt oder ein Demenzpatient sich in seiner Umgebung verläuft.

Notrufsysteme, die Freiwillige gezielt einbeziehen und registrierte Helfer bei Notfällen in ihrem Umfeld benachrichtigen, sind jedoch bisher nicht verfügbar. Der Service SociCare bietet im Gegensatz zu herkömmlich genutzten Notrufzentralen eine Lösung, das soziale Potential in der Gesellschaft zu nutzen. Mitarbeiter in den Telefonzentralen der Rettungsdienste haben auf Basis standortbezogener Information, die vom Mobiltelefon registrierter potentieller Helfer übermittelt wird, die Möglichkeit, Rettungsdienste über SociCare schneller, günstiger und effizienter zu organisieren. Dies ist insbesondere durch die Web 2.0 - Abstimmungsfunktion der potentiellen Helfer möglich.

Die Ergebnisse dieses Projekts werden am 15.07.09 ab 18.00h im Foyer des LRZ-Gebäudes (Barer Str. 21, 80333 München) zusammen mit drei weiteren Produktentwicklungs-Projekten vorgestellt. Interessierte sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

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