(openPR) Bad Teinach, 05.07.2009. Unter dem Motto „Musik vor Ort – erfrischend spritzig“ haben am Sonntagabend rund 300 Akteure in Bad Teinach Carl Orffs spektakuläre Oper Carmina Burana aufgeführt. Das Besondere: Neben dem musikalischen Erlebnis spielte der Ort der Aufführung – eine Produktionshalle der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG – eine wesentliche Rolle. Die stehenden Ovationen der über 1.800 Besucher zeigten deutlich: Das ambitionierte Pilotprojekt war rundum ein Erfolg – und erfüllte damit den eigenen Anspruch, eine Bereicherung für das Kulturangebot im ländlichen Raum zu sein.
„In der Stuttgarter Liederhalle oder der Berliner Philharmonie können es viele – aber hier haben wir etwas Außergewöhnliches auf die Beine gestellt“, brachte es Dieter Haag, Vorsitzender des Hermann Hesse-Chorverbandes, Leiter der Musikschule Calw und Hauptinitiator des Konzertabends, auf den Punkt. „Wir hatten die Idee – und diese Idee hat eine Dynamik entwickelt, die uns manchmal durchaus überrascht hat. Im positiven Sinne: Engagement und Begeisterung aller Beteiligten waren riesig.“
Die Aufführung im rustikalen Ambiente der Produktionshalle, in dem Dirigent Werner F. Gann auf einer Palette stehend Chöre und Orchester virtuos anleitete, war von Anfang an ein Gemeinschaftswerk. Besonderen Einsatz brachten die Sänger und Musiker mit ihrer monatelangen intensiven Vorbereitung. Tatkräftige Unterstützung kam von den örtlichen Vereinen, die am Konzertabend auch die Bewirtung übernahmen, die Sponsoren und die beiden Veranstalter – die Stadt Bad Teinach-Zavelstein und die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG – machten sich für die Veranstaltung stark. Volker Riehn, Leiter der Niederlassung Bad Teinach: „Die Organisation war schon eine Herausforderung – aber man sieht ja, dass es sich gelohnt hat. Für uns als Unternehmen ist natürlich die Bekanntheit in der Region wichtig, im Vordergrund steht aber die Förderung der Jugend – und dass wir gemeinsam der Bevölkerung etwas bieten konnten, was so noch nicht da war.“ Unter den mehr als 1.800 Gästen waren auch Hans-Joachim Fuchtel (MdB), der Calwer Landrat Hans-Werner Köblitz oder Bahn-Vorstand Dr. Rüdiger Grube, die es sich nicht nehmen ließen, hautnah beim „Musikgenuss in der Sprudelfabrik“ (O-Ton Bürgermeister Markus Wendel) dabei zu sein.
Den Initiatoren von der Musikschule Calw und vom Calwer Hermann Hesse-Gymnasium ist es gelungen, das ambitionierte Großprojekt in der Produktionshalle zu einem Abend des musikalischen Hochgenusses zu machen. Damit dürfte dem Ziel, mit dieser Pilotveranstaltung den Grundstein für weitere Aktivitäten unter dem Motto „Musik vor Ort“ zu legen, kaum noch etwas im Wege stehen.



















