(openPR) Holzbrücken sind eine der ältesten Brückengattungen der Welt und Ihre Geschichte reicht bis ins 7.Jh.vor Chr. zurück. Brücken sind technische oft einmalige Bauwerke, die nicht nur neue Verbindungswege schaffen, sondern Stadt- und Landschaftsbilder auf architektonisch eindrucksvollste Weise prägen und Wahrzeichen schaffen.
Heute werden Brücken gezielt nach Wirtschaftlichkeit, Lebensdauer, Unterhaltungskosten und nach den konstruktiven Möglichkeiten beurteilt.
In Bezug auf die Lebensdauer spricht man im modernen Holzbrückenbau von
„nicht geschützten“ und „geschützten“ Holzbrücken und nicht mehr von Holzbrücken mit Überdachung oder ohne Überdachung. Denn heute gibt es einen vielfältigen konstruktiven Holzschutz, der je nach Haupttragwerk eingesetzt werden kann.
Bei Holzbrücken mit geschütztem Haupttragwerk kann daher laut einer aktuellen Studie der DGfH mit einer theoretischen Lebensdauer von ca. 80 Jahren gerechnet werden und die Unterhaltungskosten bestehend aus Wartung, Instandhaltung und Erneuerung belaufen sich auf max. 1,0% pro Jahr für „geschützte Holzbrücken“.
In Bezug auf die Lebensdauer gibt es inzwischen auch eine resistente neuartige Holzart mit stark erhöhter Nutzungsdauer.
Erstmalig wurde diese durch Schaffitzel Holzindustrie bei einem Brückenprojekt in den Niederlanden eingesetzt. Es handelt sich hierbei um ein modifiziertes Kiefernholz, das durch die sogenannte Acetylierung(vergleichbar mit Essigsäure) besonders langlebig wird. (Markenname: Accoya)
Als Spezialist im Bereich der Blockverleimung hat Schaffitzel Holzindustrie mit diesem Holzbrückenprojekt, bei der die Bauteile räumlich verdrillt blockverleimt wurden, ein Novum im Holzbau geschaffen.
Somit wurde in der Weiterentwicklung „Blockverleimung“ ein weiterer Meilenstein von Schaffitzel Holzindustrie gesetzt.
Die hervorragenden Einsatzmöglichkeiten der Blockverleimung überzeugen durch die Möglichkeit einer filigranen Dimensionierung, einer freien Formgebung, Bauteile reduzieren zu können, eine einfache Wartung durchführen zu können und die Möglichkeit einer hohen Belastbarkeit.
Brückenarten können sein: Fachwerkbrücken, Pylonbrücken, Bogenbrücken, Spannbandbrücken, und diese auch als Schwerlastbrücken, um nur einige zu nennen.
Holzbrücken faszinieren und sind im Trend der Zeit, wie nie zuvor:
Durch das heute sensibilisierte ökologische Bewusstsein hat der natürliche Werkstoff Holz mehr denn je an Attraktivität wieder gewonnen. Holz hat den entscheidenden Vorteil, ein nachwachsender Rohstoff zu sein unter Einhaltung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Im Gegensatz zu Stahl, Beton oder Aluminium ist Holz in seinem gesamten Lebenszyklus CO2 neutral und hat an Bedeutung im Klimaschutz immer mehr zugenommen.
Zusammenfassend ist eine Holzbrücke, die heute allen notwendigen Anforderungen genügt, alleine durch den Baustoff Holz an sich bereits die intelligentere und ökologischere Wahl.













