(openPR) Der Goldkurs ist derzeit in einer neutralen ganz leicht bärischen (fallende Kurse) technischen Konstellation. Der Unterstützungsbereich von 920 US Dollar die Unze (31,10348 Gramm) hat vorerst einmal gehalten und die derzeitige kurzfristige Widerstandszone liegt bei 940 bis 950 US Dollar. Der „starke“ Euro zu US-Dollar unterstützt den Goldkurs und das Währungspaar ist auch ein maßgeblicher Indikator für die Edelmetallnotierungen allgemein. Ob nochmal kurzfristig Schnäppchenkurse im Bereich von 800 bis 850 US Dollar die Unze zu haben sind ist derzeit schwer zu bestimmen und ebenso ein zügiger Anstieg über 1.000 US Dollar die Unze. Hier werden wir ab dem vierten Quartal 2009 sehr schnell mehr erfahren da insbesondere Politik- und Finanzinsider in sechs bis zwölf Monaten den erneuten und dann wohl maßgeblichen Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise erwarten. Das könnte auch der Grund sein, warum die großen Gold-Investoren weltweit in ihren privaten Lagerstätten oder Edelmetall-ETF`s praktisch keine Verkäufe auslösen was auch unser Haus eindeutig bestätigen kann. Wer das Material hat, behält es. Dies gilt übrigens auch nach unserer Beobachtung für die „Kleinanleger“ welche das erworbene Material horten und auch stetig zukaufen. Oberste Priorität für die Käufer hat nach Umfragen derzeit nach wie vor der Erhalt von Werten und der Zahlungsfähigkeit sowie die Absicherung der Zukunft.
Schon seit geraumer Zeit haben wir zahlreiche Anfrage zum Thema Edelmetall-Transport innerhalb der EU oder in die Schweiz. Das ist ein komplexeres Thema mit widersprüchlichen gesetzlichen Grundlagen was die Sache noch spannender macht. Prinzipiell gilt die Aussage, dass Edelmetalle nicht deklarationspflichtig sind beim EU-Grenzübergang im Gegensatz zu Bargeld und Valoren ab 10.000 Euro. Ganz delikat aber wohl legal ist die zahlreiche Mitführung von z.B. Goldmünzen, eine Unze der österreichischen Prägeanstalt „Philharmoniker“ welche als gesetzliches EU-Zahlungsmittel mit 100 Euro Nominalwert versehen ist. Bei einem derzeitigen Goldwert der Unze von 720 Euro und selbst unter Beachtung der 10.000 Euro – Meldegrenze (die bei Gold nicht gilt) könnte man ja 99 Unzen Gold bei sich tragen (ca. drei Kilo bzw. 3079 Gramm) und würde sich völlig legal verhalten. Der reale Wert dieser 3079 Gramm Gold –Philharmoniker liegt aber derzeit bei 71.280 Euro! Die beliebte Fluchtwährung Gold und schon sind wir wieder beim Thema Werterhaltung, Krisenvorsorge und Zahlungsfähigkeit… Dieses Steuer- oder besser legale Transportmodell kann man natürlich auch bei Silber anwenden aber wir raten davon ab aus mehreren Gründen: Erstens zahlt man schon einmal sieben Prozent Mwst. beim Erwerb der „Silber-Philharmoniker“ (Nennwert 1,50 Euro) die man beim Verkauf nicht zurück erhält, zweitens zahlt man bei Silber immer einen höheren Aufschlag (prozentual) als bei Gold, drittens ergibt der Verkauf der Silbermünzen einen schlechteren Verkaufserlös da man meistens nur zum Silberpreis verkaufen kann und viertens schleppt man sich ziemlich ab, denn um wie bei Gold 71.280 Euro in drei Kilo zu verfrachten müsste man bei Silber schon unpraktische 171 Kilo „bei sich tragen“. Silbermünzen (Zahlungsmittel-Münzen!) kauft man sich, um mit relativ wenig Geld Barmittel zu schaffen die im realen Leben und täglichen Gebrauch Sinn machen. Derzeit liegt die eine Unze Silber (999-Feinheit) bei rund 13 – 14 Euro inklusive der sieben Prozent Mwst. Darüber hinaus wird dem Edelmetall Silber (was fiskalisch als Industriemetall eingestuft ist!) die nächsten Jahre ein enormer Preisanstieg zugetraut und auch dies rechtfertigt wiederum die hohen Investments die seit zwei Jahren weltweit in die Silber-ETF`s bzw. 31,10 Kilo Silber-Investment-Barren geflossen sind. Auch bei Silber beobachten wir praktisch keinerlei Abflüsse aus den Lagerstätten sondern ein konstant hohes Barren-Volumen.









