(openPR) Architektur und Marke – wie geht das zusammen? Diese Frage beantworteten Vortrag & Führung zum Thema "Corporate Architecture – Ausdruck gelebter Unternehmenskultur" bei der Helvetia Versicherungen AG. Über 50 Kommunikations- und Personalfachleute folgten dem Ruf dieses spannenden Themas und trafen sich in der Helvetia Generaldirektion am Wiener Hohen Markt. Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden, Dr. Burkhard Gantenbein, schilderten uns Mag. Andrea Filoxenidis MAS, Helvetia Unternehmenskommunikation und Mag. Karl Friedl, Geschäftsführer bene consulting, das Projekt der Umgestaltung der Generaldirektion bzw. das Re-Branding der Anker Versicherung zur Helvetia Versicherung. Ausgangspunkt war das Strategieprojekt „MUT = Mehr Unternehmertum“ der Helvetia Gruppe. Innerhalb dieses Zukunftsprojektes beschäftigte sich auch die Anker Versicherung (damals noch unter diesem Namen in Österreich tätig) unter anderem mit den Visionen eines idealen Arbeitsumfeldes. Es ging darum zu definieren, wie individuelle Bedürfnisse der Mitarbeiter am besten mit dem betrieblichen Workflow zu synchronisieren wären. Es galt, die vier Faktoren Identität/Kultur, Menschen, Organisation, Kosten & Wirtschaftlichkeit unter einen Hut zu bringen. In der Anker Generaldirektion dominierten Zellenbüros mit geringer Raumtiefe in einreihiger Belegung das Bild. Dazu kam das Problem individueller Raumgrößen, die häufig individuelle Anpassungen zur Folge hatten inklusive hoher Umnutzungskosten dafür. Die Haustechnik war von der Lüftung bis zur Kühlung erneuerungsbedürftig. Auch Küche und Betriebsrestaurant im 6. Stock waren technisch veraltet.
Wesentliche Leitlinien, die in der vorbereitenden Planung gefunden wurden: Die Räumlichkeiten sollten Begegnungsqualität transportieren, Transparenz dazu Raumgrenzen auflösen helfen. Dennoch sollten auch inmitten der Transparenz, die unter anderem durch Einsatz von Glaswänden erreicht wird, Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten sichergestellt werden. Die Führung durch das Haus zeigte: Hinter der behutsam renovierten neoklassizistischen Fassade waren zwischen Dezember 2003 und Oktober 2005 fortschrittliche Büros entstanden, die durch Transparenz und Offenheit die Werte des Unternehmens widerspiegeln: Vertrauen, Dynamik & Begeisterung. So sieht jeder Mitarbeiter, wer mit wem spricht – vom Portierbüro im Eingangsbereich über die Abteilungen bis zu den Vorstandsbüros. Die Ressorts sind alle leicht zugänglich, auch die Vorstandsbereiche gliedern sich nicht-hierarchisch in die jeweiligen Bereiche ein; sie sind bewusst nicht zentral und abgeschottet zusammengefasst. Die Mitglieder des Corporate Culture Clubs erfuhren: Die 250 Anker Mitarbeiter waren zwischenzeitlich immer wieder über die Baufortschritte informiert worden und hatten unter anderem die Baustelle besichtigen können. Die Führung zeigte auch: Arbeits- und Kommunikationsbereiche gehen optimal auf die Erfordernisse eines modernen Arbeitsumfeldes ein und sind durch ein harmonisches Farbkonzept klar strukturiert. Der glasüberdachte, über sechs Geschoße reichende Innenhof präsentiert sich großzügig und lichtdurchflutet und bietet eine zentrale Piazza im 2. Stock, die für Veranstaltungen genützt wird. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase erschloss sich rasch der gemeinsame „Helvetianer-Spirit“ – unterstützt durch das Re-Branding von der Anker Versicherung zur Helvetia Versicherung. Weitere Highlights der Führung: Eine Innenbesichtigung der renovierten Ankeruhr, ein Wahrzeichen Wiens, die ebenfalls komplett restauriert worden war. Und ein Kurzbesuch im „limes“ – das Restaurant nicht nur für Helvetia Mitarbeiter.?Die Attraktivität des Arbeitsplatzes hängt nicht zuletzt auch vom „gastronomischen“ Umfeld ab. Die Vorauswahl der Menüs erfolgt über das hauseigene Intranet, sobald sich die Mitarbeiter beim Servicepersonal identifiziert haben, geht der Koch an sein Werk. Die Abrechnung erfolgt direkt über die Gehaltsverrechnung. In Summe ein sehr inspirierender Corporate Culture Club, der wieder einmal die Vielschichtigkeit des Themas Unternehmenskultur gezeigt hat. Der nächste CCC wird im Herbst stattfinden: Wenn Sie Gastgeber sein wollen oder gute Unternehmenskultur-Themen präsentieren können – mailden Sie sich bei:











