(openPR) Bunte Trachten, alte Osterbräuche und Salzgurken. Das verbinden viele Urlauber vor ihrem ersten Besuch mit dem Spreewald. Doch diese in Europa einzigartige Moor- und Auenlandschaft im Süden Brandenburgs hat weitaus mehr zu bieten.
Wer in den Spreewald reist, taucht in eine Welt voller Mythen und Sagen ein. Wunderliche Geschichten hat man sich früher an langen Winterabenden erzählt. Nixen und Kobolde, Drachen und Schlangen sollen sich der Sage nach in den Hainen aus Erlen, Pappeln und Linden tummeln. So ist es nicht verwunderlich, dass die Sorben ihre ganz eigene Vorstellung von der Entstehung des Spreewaldes hatten. Der Sage nach sollen dem Teufel höchstpersönlich beim Pflügen die Ochsen durchgegangen und bei der wilden Hatz kreuz und quer durch den Wald die Spreewaldfließe entstanden sein.
Den Spreewald vom Boot aus erkunden
Schlepzig, Lübbenau, Burg oder Lübben - welchen Ausgangspunkt man für eine Bootstour auch wählt - überall findet sich ein kleiner Hafen, in dem ein Paddelboot gemietet oder ein Kahn geentert werden kann, um mit einer Fährfrau in sorbischer Tracht die Schönheit des Spreewalds zu erleben. Hat man erst einmal den Hauptarm verlassen und ist in einen der zahlreichen Nebenarme abgebogen, empfängt den Besucher himmlische Ruhe. Gemächlich gleitet der Kahn an idyllisch gelegenen Spreewaldhäuschen und Gärten vorbei.
Biosphärenreservat Spreewald
Seit 1990 wird der Spreewald von der UNESCO als Biosphärenreservat geschützt. Hier haben viele, vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Otter, Schwarzstorch, Eisvogel und Wiedehopf eine Heimat. Das Haus für Natur und Mensch in Lübbenau gibt Auskunft über das Leben und die Arbeit im Biosphärenreservat.
Das Vierjahreszeiten-Paradies
Eine Reise durch den Spreewald lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Ob im Frühling, wenn es überall grünt und die Zugvögel aus ihren Winterquartieren heimkehren, im Sommer, wenn man bei einer Kahnfahrt im Mondschein meint, Erlkönigs Reich zu betreten oder im Herbst, wenn das Laub sich in den schönsten Tönen verfärbt und im Sonnenschein zu leuchten beginnt. Neigt sich das Jahr dann dem Ende entgegen, verwandeln sich die zahlreichen Fließe bei eisiger Kälte in glitzernde Eisstränge, auf denen man sich mit Schlittschuhen oder dem traditionellen Stoßschlitten fortbewegt.
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