(openPR) Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Nicolette Kressl, erklärt zur Pressemitteilung der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Maria Böhmer, zum Freibetrag für allein Erziehende:
Nur der erste Satz von Frau Prof. Böhmers Erklärung stimmt: Allein Erziehende können aufatmen.
Denn mit dem neün Freibetrag von 1.308 Euro pro Jahr werden ihre besonderen Belastungen auch künftig - nach Wegfall des verfassungswidrigen Haushaltsfreibetrags - berücksichtigt.
Allerdings hat entgegen der Erklärung von Frau Böhmer nicht die CDU/CSU diese zusätzliche Förderung von allein Erziehenden durchgesetzt, sondern im Gegenteil bis zuletzt hartnäckigen Widerstand gegen den Freibetrag für allein Erziehende geleistet.
Erst die Intervention von Familien- und Finanzpolitikerinnen und -politikern der Koalitionsfraktionen und das Engagement aus dem Bundesfamilienministerium haben die CDU/CSU-Mitglieder des Vermittlungsausschusses an dieser Stelle zum Einlenken gebracht. Anstatt sich also mit fremden Federn zu schmücken, wäre es angesichts dieser Tatsachen doch eher angebracht, wenn Familienpolitikerinnen der CDU/CSU zuvorderst in den eigenen Reihen für eine verantwortungsvolle Familienpolitik werben würden, die auch allein Erziehende umfasst.











