(openPR) Friends Provident International (FPI) baut das Deutschlandgeschäft im Bereich der betrieblichen Altersversorgung (bAV) mit der Einführung einer investment-orientierten, rückgedeckten Unterstützungskasse zum 1. Juli aus.
Das dynamische Investmentfondskonzept ist darauf ausgerichtet, Wertzuwächse zu erzielen und zu sichern. Mit diesem Investmentansatz lässt sich eine für den deutschen Markt einzigartig hohe Anlagequote von über 90 Prozent in ausgewählte Investmentfonds im Rahmen einer Unterstützungskassen-Versorgung realisieren. Neben der Direktversicherung bietet der britische Lebens- und Rentenversicherer damit einen weiteren Durchführungsweg in der bAV an.
Rocco Sepe, Geschäftsführender Vorstand International bei Friends Provident, erklärt:
„Deutschland ist für uns mittel- und langfristig ein wichtiger Wachstumsmarkt im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung auf das internationale Geschäft. Daher bauen wir unser Produkt- und Serviceangebot für den deutschen Markt kontinuierlich aus. Mit der Einführung einer investment-orientierten Unterstützungskasse haben wir einen weiteren wichtigen Grundstein gelegt. Wir wollen uns auch in Deutschland als kompetenter und servicestarker bAV-Anbieter mit modernen Vorsorgeangeboten etablieren. Dazu werden wir von der Expertise profitieren, die Friends Provident in Großbritannien als einer der führenden Anbieter in einem der deutschen bAV vergleichbaren Geschäftsfeld hat.“
FPI bietet die Unterstützungskassen-Versorgung als beitragsorientierte Leistungszusage im Rahmen der Entgeltumwandlung und der Arbeitgeber-finanzierung an. Die Versicherungsleistung wird als garantierte Rente oder Kapitalauszahlung vereinbart. Die Rückdeckung übernimmt unter anderem die Deutsche Unterstützungskasse, die unabhängig von Versicherungsgesellschaften arbeitet.
Die Einzahlungen, die vom Arbeitgeber an die Unterstützungskasse geleistet werden, fließen in eine fondsgebundene Rentenversicherung, den Friends Planpensionvalue. Dieser kombiniert ein Investmentfondskonzept mit einer davon getrennten Renten- beziehungsweise Kapitalgarantie. Die Investmentfonds werden nach folgenden Kriterien ausgewählt: Sie sollten eine geringe Volatilität haben und in allen Marktphasen durch entsprechende Wertsicherungskonzepte positive Renditen erzielen und erreichte Kurswerte absichern können.
Der Versorgungsberechtigte kann zwischen zwei Anlagestrategien wählen, einem Höchststandsgarantiefondskonzept (Top of Friends) und einem Einzelfondskonzept (Selection of Friends). Dazu gehören derzeit der Carmignac Patrimoine, der IAM Target Global Portfolio, der Metzler Torero Multi Asset und das DJE Managed Depot Ertrag.
Stefan Giesecke, Vorstand der von FPI beauftragten Vertriebsmanagement-gesellschaft financial partners business (fpb AG), kommentiert die Perspektiven von investmentorientierten bAV-Angeboten:
„Chancenreichere Alternativen zur klassischen, aber niedrig verzinsten Versicherung zu finden, ist auch in der betrieblichen Altersversorgung ein großes Thema. Seit die Garantieverzinsung klassischer Versicherungen im Verlauf mehrerer Jahren kontinuierlich nach unten geht, stellen wir auch in der bAV eine zunehmende Nachfrage nach fondsgebundenen Lösungen fest. Mit der investmentorientierten Unterstützungskasse haben wir die richtige Antwort.“

