(openPR) SEMPORA lässt zum ersten Mal in Deutschland die Verbraucher bewerten, welche Unternehmen und Marken verantwortungsvoll und nachhaltig handeln. Die Einschätzungen von mehr als 6.400 Verbrauchern zu 434 Marken sind Basis der aktuellen Analyse – Fundament für die Berater von SEMPORA bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien.
Bad Homburg, Juni 2009 – Auch und gerade in Krisenzeiten schauen die Kunden immer genauer hin, zu welchen sozialen und ökologischen Werten sich ein Unternehmen bekennt. Und wie ernst es diese Bekenntnisse nimmt. Vor diesem Hintergrund ist CSR zu einem Kernelement strategischer Unternehmensführung avanciert – und ist doch längst noch nicht in jedem größeren Unternehmen zum Leitprinzip gereift.
Warum also verfolgen viele Unternehmen die Zielsetzung des gesellschaftlich verantwortungsvollen Handelns eher beiläufig – und gelegentlich fast ein wenig verschämt? Dazu SEMPORA Partner Tobias Brodtkorb: „Ein wichtiger Grund für diese Zurückhaltung ist die mangelnde Quantifizierbarkeit dieser Zielsetzung: Ohne harte Daten gilt CSR vielen als ‚weiches’ Ziel – systematische Budgetentscheidungen zu Gunsten von CSR-Maßnahmen werden dann schwierig.“
Zum ersten Mal liegen jetzt für Deutschland Fakten zur aktuellen CSR-Kompetenz von 434 Marken in über 20 unterschiedlichen Kategorien vor. Die Strategieberatung SEMPORA Consulting aus Bad Homburg hat gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner GoodBrand & Company (London/UK) mehr als 6.400 Konsumenten in Deutschland im Rahmen einer Online-Erhebung im März/April 2009 zur sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit von Marken befragt.
Die CSR-Stärke einer Marke lässt sich mit dem sogenannten GoodBrand Social Equity Index (GBSEI) messen. Dieser Index erfasst die soziale Wertschätzung für eine Marke durch die Konsumenten und setzt sich aus den folgenden Dimensionen zusammen:
• Sozialer Nutzen
• Ökologische Verantwortung
• Ethisches Verhalten
• Gesellschaftliche Verantwortung
• Lokales Engagement
• Ethos als Arbeitgeber
• Nähe zu den Kunden
Drei deutsche Automarken mit Audi an erster Position (GBSEI von 195) führen das Ranking an. Top Werte erreichen auch dm-Drogeriemärkte und Hipp. Exakte Durchschnittswerte mit einem GBSEI von 100 erzielen Unternehmen wie die Deutsche Post oder Fraport. Die niedrigsten GBSEI-Werte unter den 434 Marken erhalten zwei Billig-Airlines sowie eine große deutsche Geschäftsbank.
Für jede der untersuchten 434 Marken liegen mit der aktuellen SEMPORA Analyse detaillierte Werte auf den sieben CSR-Dimensionen vor. Darüber hinaus wurde die Wichtigkeit der einzelnen Dimensionen je Branche aus Konsumentensicht erhoben. Diese Differenzierung ist essentiell: So ist bspw. der Faktor „Ökologische Verantwortung“ für Automobilmarken offenkundig von ganz anderer Bedeutung als für Finanzdienstleister.
„Damit ist nun erstmalig auch in Deutschland eine Methodik genutzt worden, die in Großbritannien bereits Standard bei der Quantifizierung der CSR-Positionierung von Marken ist“ sagt Thomas J. Golly, Managing Partner von SEMPORA.
Und wie nutzen Top-Entscheider diese Daten, um die Qualität ihrer CSR-Strategien zu verbessern? „Die Einordnung der eigenen Marke im GB Social Equity Index und seinen sieben Unterdimensionen aus Sicht der eigenen Kunden und im Vergleich zum Wettbewerb liefert die entscheidenden Hinweise für das Management, in welchen Bereichen der Handlungsdruck am größten ist“, sagt dazu Tobias Brodtkorb und sein Partnerkollege Ulrich Zander ergänzt: „Damit liefert der Social Equity Index rationale Messergebnisse, ob die gewählten Maßnahmen erfolgreich waren oder nicht. Harte Daten eben, mit denen man arbeiten kann.“











