(openPR) WIEN - Protokolle von Gastreden zum US-Präsidentschaftswahlkampf und Thesen zum Erfolg der Major Social Media sind via Google frei zugänglich. Eine Vielzahl an Betrachtungen und Blickwinkel über den erfolgreichen New Media Einsatz im politischen Wahlkampf lassen zumindest Österreichs Sympathisanten der Großparteien unbeeindruckt: Facebook ist ihre Graffiti-Wall, der Wettkampf um die meisten Gruppenteilnehmer geht vor effizienter Kampagnenplanung. Wem das Murmelzählen um die meisten Teilnehmer, Postings oder Beiträge helfen soll, bleibt offen. Fraglich ist auch, ob das Vorstürmen privater Initiativen den folgenden Parteikampagnen zur Sensibilisierung auf unmittelbare Akzeptanz oder Ablehnung von Themen dient, die den Facebook Gruppen beigestellt werden. Die Frage, wer soll Österreichs nächster Bundespräsident werden, hat nach den den ersten Tagen der Gruppenfreischaltungen zumindest das Interesse österreichischer Tageszeitungen geweckt. Als Konkurrenz zur eigenen Berichterstattung über aktuelles und künftiges politisches Geschehen wird Facebook in Österreich in den lancierten Artikeln nicht betrachtet. Der erfolgreiche Politeinsatz von Major Social Media wie Facebook, Twitter, Flickr, YouTube und Konsorten ist im ausgerufenen Wahlkampf um die Hofburg nicht erkennbar. Die Gruppenteilnehmer sympathisieren auf selbe Weise auch mit Schokoriegeln, Fernsehserien oder Urlaubszielen. Wer sich im einseitigen, aus früheren Wahlkampagnen abgedroschenen Phrasendschungel nicht wiederfindet, gründet seine eigene Gruppe, schafft Zwischentöne. In einer Politlandschaft, die in den Old Media als meist nur vierfärbiges Kleeblatt durch Abkupfern von Plakatbotschaften zeigt, wie sehr Verständnis und Wille für Veränderung im politischen Dialog noch in den Kinderschuhen stecken.
Beispiel: Medieneinsatz US-Wahlkampf „The Obama Story Through Social Media“, LINK: http://tinyurl.com/r8cs7q
Beispiel: Initiative NO YOU CAN‘T, LINK: http://tinyurl.com/oxyv68










