(openPR) Begrünte Fassaden können aus tristen Wänden einen Blickfang machen. Allerdings gibt es einiges zu beachten, wenn das Äußere zur Grünfläche werden soll.
Nürnberg, 25. Juni 2006. Grüne Fassaden sind ein Hingucker, schützen die Fassade vor Nässe und sind auch noch gut für das Raumklima. Mieter, die eine Fassadenbegrünung vornehmen wollen, sollten dies aber grundsätzlich mit dem Hausbesitzer absprechen, denn ganz unproblematisch ist das Fassadengrün nicht. So nutzen beispielsweise Selbstklimmer, zu denen Efeu, Wilder Wein oder Kletterhortensien gehören, Risse und Spalten im Mauerwerk als Kletterhilfe und können die Fassade so zusätzlich schädigen. Diese Kletterer sollten deshalb nur an intakten Außenwänden gepflanzt werden, rät das Immobilienportal Immowelt.de.
Während diese Selbstklimmer aufgrund ihrer Haftwurzeln ohne Rankhilfen auskommen, benötigen beispielsweise Kletterrosen, Glyzinien oder Clematis Kletterhilfen. Aufgrund der verschiedenen Arten sich festzuhalten werden die Gerüstkletterer eingeteilt in Winder, Ranker und Spreizklimmer. Entsprechend benötigen sie unterschiedlich konstruierte Kletterhilfen. Üblicherweise kommen hierfür spezielle Draht- und Seilverspannungen in Frage, berichtet Immowelt.de.
Außerdem sind nicht alle Pflanzen für jeden Standort gleichermaßen geeignet. So fühlen sich immergrüne Kletterpflanzen wie Efeu an Nord- und den windexponierten Westwänden wohl, berichtet Immowelt.de. Mit ihrem Wuchs sorgen sie im Sommer für ein ausgeglichenes Raumklima. Und da sie ihre Blätter nicht verlieren, fungieren sie im Winter außerdem als isolierende Wärmespeicher. Für sonnige Süd- und Ostwände empfehlen sich dagegen sommergrüne Pflanzen wie Wein oder Glyzinien, die im Winter die Sonne auf die Fassade einstrahlen lassen.
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