(openPR) Am 5. Juni 2009 präsentierte die MODUL University Vienna gemeinsam mit einem Team österreichischer Forscher Media Watch on Climate Change, ein neues Web-Portal und umfassendes System zur Analyse von Online-Medien.
Jede Woche werden hunderttausende Dokumente aus den unterschiedlichsten Quellen, wie
beispielsweise Online Nachrichten, Blogs, Webseiten von Umweltorganisationen und dergleichen, erfasst und automatisiert verarbeitet.
Eine visuelle Benutzerschnittstelle liefert danach phantastische Auswertungsergebnisse: Wo auf der Welt, in welchen Medien und wie oft wird über ein bestimmtes Thema berichtet. Ist die Berichterstattung positiv oder negativ? Und vor allem: welche Themen werden mit dem Klimawandel assoziiert?
Für eine bessere Darstellung werden Trend-Charts verwendet, die wechselnde Schwerpunkte in der Umweltberichterstattung dokumentieren.
Das System erstellt aufgrund von Aggregation und Klassifikation von klimarelevanten Dokumenten ein umfangereiches Wissensarchiv. Neuartige Wissenslandkarten erlauben einen strukturierten Zugriff auf dieses Archiv. Zusätzlich ermittelt Media Watch on Climate Change inhaltlich und geographisch verwandte Dokumente und bietet leistungsfähige Suchfunktionen, um relevante Texte zu identifizieren.
Neben der aktuellen Bedeutung von Themen wird auch die Polarität automatisch bestimmt – das heißt, ob gewisse Umweltthemen in einem positiven oder negativen Licht dargestellt werden. Als intelligentes Recherche- und Trendanalysewerkzeug ist das öffentliche Portal für alle Umweltinteressierten kostenfrei unter » www.ecoresearch.net/climate zugänglich.
Das Projekt basiert auf einer Technologie, die im Rahmen von IDIOM (Information Diffiusion across Interactive Online Media) und RAVEN entwickelt wurde. IDIOM wurde im Zuge der Programmlinie FIT-IT Semantic Systems vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert.
Bis auf den Einsatz von Yahoo- und Google-APIs, um die Inhalte von Blogs zu durchsuchen und zu spiegeln, basiert das Projekt "Media Watch on Climate Change" ausschließlich auf selbstständig entwickelten Technologien. Die Grundlage dafür bildet die semantische Webanalyse, mit der sich Projektleiter Arno Scharl bereits seit 2002 beschäftigt und die sich derzeit im Aufwind befindet. Scharl ist sich sicher, dass die "klassische Suche" a la Google irgendwann zu Ende gehen und von der semantischen Suche abgelöst wird.
Gentics zählt zu den Partnern des Projektes und freut sich natürlich sehr über die positiven Entwicklungen.













