(openPR) Computerspiele machen dumm und kurzsichtig: ein Vorurteil, das so alt ist wie die Spiele selbst. Noch kein Zocker ließ sich davon abhalten. Die Firma Nintendo versucht nun mit „Think – Training für den Kopf“ in eine ganz andere Richtung zu gehen. Spielerisch sollen durch tägliche Übungen das Seh- und Hörvermögen gestärkt werden. Nach Ansicht des Auktionshauses auvito.de ist dieser wohlmeinende Versuch jedoch nur halb gelungen.
Zunächst beginnt das Spiel mit einem Test. Hier soll die persönliche Leistungsfähigkeit jedes Spielers gemessen werden. Allerdings beschränkt sich der Sehtest auf eine mögliche Rot-Grün-Blindheit. Beim Hörtest wird geprüft, wie einzelne Frequenzen wahrgenommen werden. Danach folgt dann das eigentliche Spiel. Leider ohne dass die einzelnen Testergebnisse zuvor erläutert würden.
Durch zwei unterschiedliche Avatare kann sich der Spieler die Funktionsweise von „Think“ erklären lassen. Dies geschieht allerdings per Lauftext. Eine Sprachausgabe fehlt und die Grafik ist ebenfalls dürftig. Selbst auf den Displays des Nintendo DS (www.auvito.de/nintendo-ds/152037/kategorie.html) wirken die Figuren pixelig. Diese Grafik ist später vor allem bei den visuellen Aufgaben ein echtes Problem. Manche Elemente sind kaum zu erkennen. Auch die auditiven Übungen sind nicht immer alltagstauglich. Oft funktionieren sie nur in einer völlig stillen Umgebung. Die Erklärungen zu den einzelnen Aufgaben sind mitunter ebenfalls dürftig.
Positiv ist, dass „Think“ die individuellen Ergebnisse von vier Spielern gleichzeitig speichern kann. Auch die eingeschobenen Entspannungsphasen sind lobenswert. Aber leider fehlt nach dem täglichen Training wiederum eine Auswertung der erreichten Leistung.
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www.auvito.de/presse.html










