(openPR) NRWs erfolgreichstes Fahrradparkhaus feiert Geburtstag
Das muss gefeiert werden: Die Radstation Münster wird 10 Jahre alt. Damals noch für unmöglich gehalten – heute erfolgreichstes und größtes Fahrradparkhaus in Deutschland.
Eigentlich war es die logische Konsequenz für Deutschlands Fahrradhauptstadt. Ein Parkhaus für Münster? Vor zehn Jahren fand mancher dieses Projekt mehr als merkwürdig. Heute gehört die Station zu Münster wie das Rathaus. Und die Münsteraner sind stolz darauf. Dass die Radstation nämlich viel mehr als ein Parkhaus ist, hat sich unter Fahrradfreunden längst herumgesprochen. Münster und seine Gäste wissen den Rundum-Service bestens zu schätzen.
Mit dem Eröffnungstag vor zehn Jahren endete ein politischer Planungs- und Entscheidungsprozess, der bereits 15 Jahre dauerte. Vor rund 24 Jahren begann die Geschichte der Radstation. Mit dem Generalverkehrsplan des Jahres 1985 wurde die städtebauliche Aufwertung von Hafen, Hauptbahnhof und Innenstadt zu einer der wichtigsten Aufgaben der Stadt Münster. Zahlreich geparkte Fahrräder am und um den Hauptbahnhof nahmen viel Raum in Anspruch und standen einem gepflegten Erscheinungsbild entgegen.
Neu geordnete und ausreichende Fahrradabstellflächen waren Voraussetzung für die städtebauliche Entwicklung des Hauptbahnhofs. Die Forderungen nach Fahrradstationen auf der Bahnhofs-Westseite, dem heutigen Standort der Radstation, und auf der Bahnhofs-Ostseite waren die Geburtshelfer für Deutschlands inzwischen größtes Fahrradparkhaus.
Die verantwortlichen Planer mussten sich einigen Fragen stellen: Wie viele Stellplätze würde man überhaupt benötigen? Realisierte man diese in einer Tiefgarage oder doch lieber in einem Hochbau vor dem Bahnhofsgebäude? Die alltagstaugliche Verkehrslösung und die gute Erreichbarkeit des Bahnhofs für Radler stand jederzeit im Mittelpunkt der Überlegungen.
Nach Prüfung von 20 möglicherweise in Frage kommenden Standorten und der Ermittlung einer Kapazität von mindestens 2.000 erforderlichen Stellplätzen stand fest: Nur bei einer Tiefgarage konnten die erforderlichen Flächen für die Stellplätze erreicht werden. Mit einem Grundsatzbeschluss des Rates der Stadt Münster im Jahr 1994 zur Errichtung der Fahrradstation war die Bergetappe schließlich geschafft.
Nach diesem Grundsatzbeschluss erhielt die Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI), die Parkhausgesellschaft der Stadt Münster, die Aufgabe, die Ausführung zu planen und die Fahrradstation zu bauen. 1996 fiel dann mit dem Baubeschluss für eine Kapazität von 2.800 Stellplätzen der Startschuss für den ersten Bauabschnitt. Nach insgesamt rund 15 Jahren war es am 12. Juni 1999 endlich soweit: Im Beisein des damaligen Bundesverkehrsministers Franz Müntefering und der NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn fand die Eröffnung der Radstation Münster statt. Nachdem schon bald der ehemalige Fußgängertunnel erfolgreich in die Betriebsfläche einbezogen wurde, erhöhte sich die Kapazität im Jahr 2001 um weitere 500 Stellplätze. Als Betreiber von Deutschlands größter Radstation fungiert die G. Hundt KG, die im Anschluss an eine Ausschreibung aufgrund des überzeugendsten Konzepts den Zuschlag erhielt.
http://www.radstation-ms.de











