AG Weltwirtschaft und Globalisierung
(openPR) Arme Laender brauchen bezahlbare Medizin zur Bekaempfung von AIDS
9. August 2003
Zum Scheitern der Vereinbarung ueber den Zugang zu Generika in der Welthandelsorganisation (WTO) erklaert die Sprecherin der Arbeitsgruppe Weltwirtschaft und Globalisierung der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Sigrid Skarpelis-Sperk:
Das Scheitern einer Vereinbarung ueber den Zugang zu Generika in der Welthandelsorganisation (WTO) ist eine Tragoedie fuer die Menschen und eine Belastung fuer die Welthandelskonferenz in Cancun.
Zugang zu bezahlbaren Medikamenten bedeutet fuer Millionen von Menschen die Entscheidung ueber Leben oder Tod. Nun hat die WTO wieder gegen die Menschen in aermeren Laendern entschieden, die an HIV/Aids, Malaria oder anderen Seuchen erkrankt sind. Der von der WTO erzwungene rigorose Patentschutz und damit die Einfuehrung teurer Produkte der Pharmaindustrie aus Industrielaendern verhindert eine den Seuchen gemaesse Behandlung. So kann in Afrika zur Zeit nur etwa ein Prozent der AIDS-Kranken behandelt werden. Hier ist an den Prozess der US-Pharmaindustrie gegen Suedafrika zu erinnern, der die Weltoeffentlichkeit empoert hat. Mit Medikamenten aus Industrielaendern kostet die Behandlung einer an der Immunschwaeche AIDS erkrankten Person 10.000 US-Dollar, aber weniger als 300 US-Dollar bei Verwendung der bisher patentfreien nachgeahmten Medikamente (Generika).
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Verantwortlich für diese Pressemeldung:Eine Loesung der Patentfrage bei Medikamenten fuer die Bekaempfung von Seuchen in Entwicklungs- und Schwellenlaendern wurde 2001 auf der gescheiterten Welthandelskonferenz von Doha den Entwicklungslaendern zugesagt. Das sollte noch vor der jetzt im September stattfindenden Konferenz in Cancun geschehen.
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Das Scheitern der vereinbarten Kompromissformel im WTO- Generalrat und die Vertagung der Entscheidung ueber den Zugang aermerer Laender zu Generika bedeutet eine Tragoedie fuer die betroffenen Menschen und die betroffenen Laender. Dieses Scheitern einer festen Zusage wird auch den Verlauf der Verhandlungen in Cancun belasten, ist doch die neue Welthandelsrunde ausdruecklich als Entwicklungsrunde zugesagt.
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