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EDNA-Initiative - Mindest-Standards für Marktkommunikation auch auf Zählerseite sinnvoll

15.06.200918:13 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Ohne verbindliche Mindest-Standards für die Marktkommunikation ist die Liberalisierung des Messwesens nicht umsetzbar. Davon sollten auch die digitalen Zähler nicht ausgenommen werden. Die EDNA-Initiative e.V. schlägt deshalb vor, neben verbindlichen Vorgaben für die Marktprozesse und Verträge auch die dafür sinnvolle Mindest-Funktionalität in der Zählertechnik festzuschreiben. Die weitere Funktionalität der Zähler kann dabei vollständig dem Markt überlassen bleiben, nicht aber die Kommunikationsschnittstelle. Denn der intelligente Zähler ist Teil einer komplexen Kommunikationsinfrastruktur. „Für ein reibungsloses Funktionieren der Kommunikationsprozesse ist es wichtig, dass der Zähler eines Herstellers ohne Probleme gegen den eines anderen ausgetauscht werden kann – quasi ‚Plug&Play’. Sonst muss die Kommunikationsinfrastruktur bei jedem Zählerwechsel neu nachjustiert werden, was unnötigen Aufwand bedeutet“, begründet Rüdiger Winkler, Geschäftsführer der EDNA-Initiative e.V., den Vorstoß. Gerade hier ein Regulierungs-Vakuum entstehen zu lassen, koste dem Markt nur unnötig Zeit und verursache viel zu hohe Kosten. Zudem muss die Harmonisierung mit bereits festgelegten weiteren Geschäftsprozessen ebenfalls stärker vorangetrieben werden. Die EDNA-Initiative ist bereit, sich mit ihrem Know-how in diesen Prozess aktiv einzubringen. Die EDNA- Projektgruppe zum Thema „Marktkommunikation im Messwesen“ lädt deswegen alle betroffenen Marktteilnehmer zu einer aktiven Mitarbeit in dieser Gruppe ein.



„Wir haben beim Messwesen die einmalige Chance, Fehler der Vergangenheit nicht erneut zu begehen. Auch heute müssten wieder zahlreiche Schnittstellen programmiert und gewartet werden, um die unterschiedlichen Kommunikationsstandards der einzelnen Zählerhersteller in übergreifende Kommunikationsinfrastrukturen einbinden zu können“, so Winkler weiter. Eine einheitliche Schnittstelle würde dagegen nicht nur den Aufbau der für das Smart Metering erforderlichen IT- und Kommunikations-Infrastrukturen beschleunigen. Sie würde auch die Umsetzung der Anforderungen an den Datenschutz und die Informationssicherheit erleichtern. „Zählerdaten sind höchst sensible Daten, deren Schutz höchste Priorität hat. Dies muss im gesamten Kommunikationsprozess sichergestellt werden“, so Rüdiger Winkler.

Gesamte Prozesskette muss funktionieren
Beim Messstellenbetrieb handelt es sich um eine weitere Marktrolle und damit steigt in der Kommunikation die Zahl der Kommunizierenden also auch die Komplexität und der Aufwand. Die Integration des Zählers in die Prozesskette der Marktkommunikation macht aus Sicht der EDNA-Initiative auch sonst wirtschaftlich Sinn. „Wer es mit dem Smart Metering ernst meint, muss künftig in der Lage sein, auch heterogene Zählerlandschaften ohne großen Zusatzaufwand im Griff zu behalten. Denn die Kreativität der einzelnen Vertriebe im Zusammenspiel mit Messstellenbetreibern und Messdienstleistern soll im Sinne der Kunden nicht durch den Einsatz vorgeschriebener Zähler beschnitten werden“, erläutert Winkler. Gerade deshalb werden aber Mindest-Standards immer wichtiger. Nach Ansicht der EDNA-Initiative wird durch fehlende Mindest-Standards die im Sinne des Verbraucherschutzes immer wichtiger werdende Qualitätssicherung beeinträchtigt. Ideal wäre die Etablierung einer „Testmaschine“ für die Marktkommunikation, ähnlich der bestehenden EDNA-Testmaschine, die vom EDNA-Mitglied KEMA betrieben wird. Auf diese Weise könnten die Marktteilnehmer auch die Kommunikationsschnittstelle der Zähler und damit das Funktionieren ihrer Infrastrukturen vor Inbetriebnahme testen. „Die Prozesse im Energiemarkt werden durch die Liberalisierung im Messwesen noch komplexer als sie es ohnehin schon sind. Ein Test der an dieser Kommunikation beteiligten Systeme gegen eine neutrale Instanz kann einen störungsfreien Ablauf aller Prozesse sicherstellen, und dient damit dem Oberziel der Europäischen Gemeinschaft nach mehr Berücksichtigung der Verbraucherinteressen“, fasst Rüdiger Winkler zusammen.

Folgende 61 Unternehmen/ Organisationen sind derzeit Mitglieder der EDNA-Initiative:
AKTIF Technology GmbH, applied technologies GmbH, Atos Origin GmbH, badenova AG&Co KG, BTC Business Technology Consulting AG, CAS Concepts and Solutions AG, Client Computing Energy AS, ConEnergy AG, contexo Gesellschaft für Systemintegration mbH, cronos Unternehmensberatung GmbH, CSC Deutschland Solutions GmbH, EBSnet eEnergy Software GmbH, EnDaNet GmbH, EnergiePartner Süd GmbH, EnergyICT GmbH, ENSECO GmbH, ENTEGA Service GmbH, FACTUR Billing Solution GmbH, Fichtner IT Consulting AG, GEN Deutschland GmbH, GeneSys Gesellschaft für Netzwerke und Systeme mbH, GISA GmbH, GÖRLITZ AG, HAKOM EDV Dienstleistungsges. m.b.H, IBM Deutschland GmbH, INTENSE AG, inubit AG, iRM integriertes Resourcen Management GmbH, items GmbH, ITF-EDV Fröschl GmbH, KEMA Consulting (Netherland), Kisters AG, Klafka & Hinz Energie- und Informations-Systeme GmbH, KOMKE Consulting (BDU), Landis+Gyr GmbH, make IT GmbH, msu solutions GmbH , NZR – Nordwestdeutsche Zählerrevision GmbH & Co. KG, OFFIS e.V., phi-Consulting, procilon IT-Solutions GmbH, PSI AG, Robotron Datenbank-Software GmbH, regiocom GmbH, rhenag Rheinische Energie AG, SEEBURGER AG, Seven2one Informationssysteme für Energie- und Umweltplanung GmbH, Siemens Energy Automation GmbH, SIV AG, SDK - Software Development Kopf GmbH, Somentec Software AG, SOPTIM AG, Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH, Swiss Gas Metering AG, SWU Energie GmbH, Syseca Ingenieurunternehmung AG, TwentyOne Gesellschaft für innovative Lösungen mbH, VisoTech Softwareentwicklungsges.m.b.H., VWEW Energieverlag GmbH, Wilken GmbH, Wilken Neutrasoft GmbH

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