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EDNA-Initiative: Regulierung sorgt weiter für Auslastung

11.03.201011:32 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: EDNA-Initiative: Regulierung sorgt weiter für Auslastung
Rüdiger Winkler, Geschäftsführer der EDNA-Initiative e.V.
Rüdiger Winkler, Geschäftsführer der EDNA-Initiative e.V.

(openPR) Immer neue Anforderungen durch Anreizregulierung, Marktkommunikation oder Unbundling: Die Dienstleister und Software-Zulieferer der Energiewirtschaft haben vom Krisenjahr 2009 nur wenig gespürt. Das ergab eine Trendumfrage unter den Mitgliedsunternehmen der EDNA-Initiative. So stieg der Umsatz im Vergleich zum Jahr 2008 um durchschnittlich 18,4 Prozent, der Auftragseingang verbesserte sich sogar um 22 Prozent. Diese zunehmende Nachfrage führte bei fast allen befragten Unternehmen auch zu einem steigenden Personalstand: 89 Prozent stellten im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter ein. „Die Zahlen belegen, dass sowohl die Software-Hersteller als auch die Dienstleister durch die meist regulierungsgetriebenen Projekte teilweise mehr als ausgelastet sind. Dies sollte beispielsweise bei der Festlegung von Terminen und Fristen weiterhin berücksichtigt werden“, fasst Rüdiger Winkler, Geschäftsführer der EDNA-Initiative e.V., ein Ergebnis der Umfrage zusammen.



Um eine zügige Umsetzung der zahlreichen Aufträge gewährleisten zu können, fordert die EDNA-Initiative weiterhin die Einführung geeigneter Instrumente – beispielsweise für die Qualitätssicherung im Rahmen der Marktprozesse. „Nach wie vor führen gerade die Funktionstests in der Marktkommunikation zu unnötigem Aufwand, weil es immer noch keine einheitliche Testinstanz gibt. Die Folge: Änderungen oder Neuerungen in der Marktkommunikation werden im ‚laufenden Betrieb’ getestet. Damit ist auch der Aufwand für die Bereinigung von Fehlern unnötig hoch“, so Winkler. Mit einer zentralen Instanz wie etwa der EDNA-Testmaschine könne das Funktionieren der Marktprozesse dagegen schon vor dem Produktivstart geprüft werden. Auch zur schnellen Identifikation von Fehlern könne solch ein Instrument genutzt werden. „Damit würde nicht nur das reibungsfreie Funktionieren der Marktkommunikation sichergestellt werden. Durch die entstehende Entlastung würden viele Projekte spürbar schneller umgesetzt und der ‚Auftragsstau’, wie er derzeit immer wieder spürbar wird, vermieden werden“, fasst Winkler zusammen.

Neue Prozesse wie etwa MaBiS (Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom) sowie die Liberalisierung des Messwesens und der Auf- und Ausbau von Smart Metering, Smart Grids sowie der Elektromobilität sorgen nach Einschätzung der Mitglieder der EDNA-Initiative für eine weitere Steigerung der Nachfrage: 78 Prozent der befragten Unternehmen erwarten weiter eine positive Entwicklung, 22 Prozent gehen davon aus, dass die Auftragslage gleich gut bleibt. Auch bei der Preisentwicklung herrscht bei der Mehrheit der EDNA-Mitglieder Optimismus: 33 Prozent erwarten hier eine positive und 56 Prozent eine weiterhin konstante Entwicklung.

Folgende 60 Unternehmen/ Organisationen sind derzeit Mitglieder der EDNA-Initiative:
AKTIF Technology GmbH, applied technologies GmbH, ArcMind Technologies GmbH, Atos Origin GmbH, badenova AG&Co KG, BTC Business Technology Consulting AG, CAS Concepts and Solutions AG, Client Computing Energy AS, co.met GmbH, ConEnergy AG, contexo Ge-sellschaft für Systemintegration mbH, COUNT+CARE GmbH, cronos Unternehmensberatung GmbH, CSC Deutschland Solutions GmbH, EBSnet eEnergy Software GmbH, EnDaNet GmbH, EnergiePartner Süd GmbH, EnergyICT GmbH, ENSECO GmbH, EW Medien und Kongresse GmbH, FACTUR Billing Solution GmbH, Fichtner IT Consulting AG, GEN Deutschland GmbH, GeneSys Gesellschaft für Netzwerke und Systeme mbH, GISA GmbH, GÖRLITZ AG, HAKOM EDV Dienstleistungsges. m.b.H, inubit AG, iRM integriertes Resourcen Management GmbH, items GmbH, ITF-EDV Fröschl GmbH, KEMA Consulting GmbH, Kisters AG, Klafka & Hinz Energie- und Informations-Systeme GmbH, KOMKE Consulting (BDU), Landis+Gyr GmbH, make IT GmbH, msu solutions GmbH , NZR – Nordwestdeutsche Zählerrevision GmbH & Co. KG, OFFIS e.V., phi-Consulting, procilon IT-Solutions GmbH, PSI AG, Robotron Datenbank-Software GmbH, regiocom GmbH, SEEBURGER AG, Siemens Energy Automation GmbH, SIV AG, SDK - Software Development Kopf GmbH, Software AG, SOPTIM AG, Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH, Swiss Gas Metering AG, SWU Energie GmbH, Syseca Ingenieurunterneh-mung AG, ubitronix system solutions GmbH, VisoTech Softwareentwicklungsges.m.b.H., Wilken GmbH, Wilken Neutrasoft GmbH

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