(openPR) Skalierung von Algorithmen in Abhängigkeit von der Anzahl der Prozessorkerne, den unabhängigen Speichermedien und dem verfügbaren Hauptspeicher wird durch das von Georgios Kotorlis entwickelte C++-Framework "Fiber Pool" möglich. Durch Verwendung von Fibers in einem multicore-fähigen Task Scheduler und leichtgewichtigen Synchronisationsprimitiven werden diese drei Hardwarekomponenten miteinander kombiniert, sodass Algorithmen, die neben CPU- auch I/O-Ressourcen verwenden, zum Teil erheblich beschleunigt werden. Ein erstes Beispiel, eine einfache ZIP-Implementierung, zeigt das Potenzial, das in diesem Framework steckt: Bei diversen Tests konnte die Referenzkompression aus zlib gegenüber den Implementierungen der Platzhirsche WinRAR oder 7-Zip um bis zu 30% schneller ausgeführt werden.
Die Programmierung mit "Fiber Pool" ist der bei Verwendung von Multithreading sehr ähnlich, sodass Entwickler das Framework ohne größere Einarbeitung verwenden können. "Fiber Pool" kann überall dort eingesetzt werden, wo parallel ausgeführte Threads durch parallelisierbare, asynchron ausgeführte Tasks ersetzt werden können.
"Fiber Pool" wird für Windows XP (32-Bit) und Windows Vista (32- und 64-Bit) angeboten. Das Entwicklerpaket kann kostenlos von der Homepage http://www.fiberpool.de heruntergeladen werden.
Lizenzen werden grundsätzlich pro Produkt vergeben, Lizenzgebühren (Produktlizenz: 252€ + Mwst.) fallen jedoch nur dann an, wenn diese Produkte auch kommerziell vertrieben werden.
Der Quellcode des C++-Frameworks wird unter einer zlib-basierenden Lizenz zur Verfügung gestellt.
Neuigkeiten und Tipps zu "Fiber Pool" werden im Entwickler-Blog unter http://blog.thinkmeta.de regelmäßig veröffentlicht.





