(openPR) Gute Apothekenmarken fallen nicht vom Himmel. Sie müssen Sinn machen, glaubwürdig sein und organisch wachsen, wie LINDA. Am Anfang steht der Marketing Verein Deutscher Apotheker e.V., der 1989 gegründet wird. Dem Konzept der Marketingunterstützung von Apothekern für Apotheker ist von Anfang an ein großer Erfolg beschieden. Fast ist vorauszusehen, dass im Laufe der Jahre die Idee der Marke mehr und mehr Gestalt annimmt: Wer ein Maximum an Marketingkraft, stabile und wachsende Umsätze in einem sich stark wandelnden Markt entwickeln will, braucht eine kraftvolle Marke.
Die Dachmarke LINDA hat seit ihrem Start Anfang 2004 innerhalb weniger Jahre eine Menge erreicht. Der gestützte Bekanntheitsgrad steigt von 6% in 2005 schon auf 32% im Jahr 2008. Dies spricht für einen überzeugenden Auftritt beim Verbraucher und die innere Qualität der Marke einerseits. Zum anderen veranschaulicht LINDA, wie man mit Intelligenz und Ehrlichkeit in der Markenkommunikation ins Bewusstsein der Konsumenten dringt. Das funktioniert auch mit deutlich minderen finanziellen Mitteln – im Vergleich zu klassischen Handels- oder Retail-Dachmarken aus anderen Märkten.
Von Anfang an konzentriert sich die Marke LINDA auf die Werte und die Kernkompetenz des Apothekers. Sie sucht die Nähe zum Menschen. Dabei gelingt es, die Bedürfnisse und Wünsche von Konsumenten und Apothekern in Einklang zu bringen. Die moderne Apotheke – dargestellt durch eine LINDA Markenapotheke – beginnt dort, wo ihr Leistungsversprechen in neue Dimensionen verstößt, gewissermaßen kompatibel wird zu anderen Shoppingerlebnissen. Nicht die Marke LINDA als solche, sondern ihre Vergleichbarkeit mit denen anderen Branchen ist die große kulturelle Leistung eines Berufsstandes, der sich trotz einer Jahrtausend alten Tradition an neue Konsumbedürfnisse anpassen muss und will.
Apothekenmarke
In dem Marktumfeld sich verändernden Konsumverhaltens in Richtung größeren Gesundheitsbewusstseins und wachsender Verantwortung für den eigenen Körper bei steigender Nachfrage von Selbstmedikation- und Wellness-Angeboten, bietet die Dachmarke Orientierung. Den Verbrauchern signalisiert sie Markenqualität und Beratungskompetenz. Mit der LINDA ist es für den Apotheker wesentlich einfacher, ein positives Image, sprich ein Markenimage, vor Ort und damit einen abgrenzenden Wettbewerbsvorteil zu schaffen. Die Apotheke auf sich allein gestellt hätte es deutlich schwerer. Ein wichtiger Faktor für die Kundenentscheidung sind Corporate Identity und Corporate Design, letztlich die Markenwerte, die durch in LINDA vereinigt und symbolisiert werden.
Die Marke ist ein Versprechen, das jeden Tag in der Offizin wieder eingelöst werden muss. Das wissen die LINDA Apotheker, und ihre Mitarbeiter wissen es auch. Der weiße Kittel oder das Hemd mit LINDA Logo auf dem Herzen wäre zu wenig, um eine feste Kundenbindung zu schaffen. Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht das Logo. Herzlichkeit und Menschlichkeit müssen jeden Tag aufs Neue bewiesen werden. Das Geschäft mit der Gesundheit funktioniert letztlich nicht allein über Beratungsqualität, sondern vor allem über soziale Kompetenz. Dabei spielen auch Werte wie Verantwortung, Glaubwürdigkeit oder Ethik eine wichtige Rolle.
Diese Selbstwahrnehmung bzw. das Selbstbild verbreitet LINDA auch in der TV- oder in der Print-Werbung, oftmals mit dem „sympathischen Apotheker Bach“. Wer Notwendiges richtig gut tut, wer den Versorgungsauftrag, der an die Apotheken gestellt wird, erfüllt, soll darüber auch reden dürfen. Das ist keine Selbstbeweihräucherung, sondern in einem starken Wettbewerbsumfeld und unter wechselnden gesetzlicher Rahmenbedingungen ein Gebot der Stunde. LINDA steht für Markenqualität und sichert Markenqualität. Das ist eine beruhigende Botschaft an alle Kunden der LINDA Apotheken und alle Verbraucher, die es noch werden wollen.
Apothekenkooperation
Das Bemerkenswerte an LINDA ist, dass sie die Stärken und die Integrität der Inhaber geführten Apotheke nicht antastet. Die Fontane-Apotheke ist auch weiterhin die Fontane-Apotheke, aber sie ist auch eine Apotheke unter dem Dach der Marke LINDA. LINDA ist das ideale Instrument zur direkten Kundenansprache und Indikator professionellen Marketings aller Apothekendachmarken. Dass die Dachmarke auch unter den Nutzern, d.h. Apothekern, identitätsstiftend wirkt, ist ein gewünschter Nebeneffekt.
Der MVDA e.V. wird 2009 zum fünften Mal in Folge von den Fachmedien zur besten Apothekenkooperation im Land gewählt und die Industrie bescheinigt LINDA das professionellste Marketing. Neben überzeugender Außenwirkung ist das ein Beleg für die starke Wirkung innerhalb der Apotheker-Community. Viele der befragten Apotheker sind froh, LINDA zu nutzen und sind sich über die vielen Vorteile des Dachmarken-Konzepts bewusst.
Apothekenmarketing
Die Antwort auf die Frage „Wie oft gehen Sie in eine Apotheke, ohne dass Sie ein Rezept haben?“ wird für die deutsche Apotheke, seit die Erträge durch gesundheitspolitische Entscheidungen in der Tendenz abnehmen, immer wichtiger. Verstärkt ist der Apotheker als Kaufmann gefordert und muss ein Freiwahl- und Sichtwahlsortiment anbieten, dass den großen Publikumsgeschmack trifft, aber gleichzeitig attraktive Margen erlaubt.
Am POS beweist sich, was die Marke tatsächlich leistet. Die Markenidentität wird durch Anwendung des gesamten Markenkonzepts und der Corporate Identity greifbar. Die definierten Farben und Formelemente sowie diverse LINDA exklusive Displays, Möbel, Leuchtmittel und Leitsysteme schaffen die gewünschte Uniqueness. Die Wirkung beim Kunden ist einfach: Hier bin ich bei LINDA!
Die Zahlen sprechen für den Auftritt der LINDA Apotheken. Im Jahr 2008 kamen 25 % aller Kunden in Deutschland mehr als einmal im Monat an den POS, eine Frequenz, die also nicht alleine krankheitsindiziert sein kann. Eine Häufigkeit, die außerdem noch einmal eine Steigerung um 7 % im Vergleich zu 2007 darstellt.
Noch greifbarer wird die klare Markenidentität durch die Auslobung des „Produkts des Monats“. Dieses Angebot ist nicht zu verwechseln mit dem klassischen Schnäppchen, das vom Verbraucher Zugreifen, Kaufen und Verlassen des POS mit der „Shopping-Beute“ verlangt, sondern zum Verweilen, zur Exploration einlädt. Das Produkt des Monats wird mittels Sonderdisplay gemäß des gestalterischen Gesamtkonzepts und aufgrund einer hohen gesundheits- oder wellnessfördernden Relevanz zum Auslöser fachkompetenter Beratung.
Der Leitgedanke, proaktiver Gesundheitsberater zu sein, wird bei der Kundschaft immer stärker verankert. Das Angebot des Monats fördert die Erweiterung von Zielgruppen und trägt zum Beratungswunsch, schließlich zum Kaufwunsch bei. Das monatliche Angebot ist variabel, mal Produktangebot, mal Dienstleistung. Im Zentrum des Geschehens steht aber immer der LINDA Apotheker, der weiß was gut für seine Kunden ist. Diese Leistung ist für die Markenapotheke der Kern aller Aktivitäten. Die Dachmarke LINDA bürgt dafür mit ihrem guten Namen.
Kasten: LINDA Kritiker im Gesundheitsmarkt und Markenexperten bescheinigten der Marke LINDA 2003 keine große Überlebenschance. Die Zielgruppe wäre „zu heterogen“ und jede Apotheke für sich eine schwer zu integrierende individuelle Einzelmarke. Mehr als fünf Jahre Dachmarke LINDA zeigen nachhaltig, dass eine Marke nicht nur nach alten Mustern entstehen kann. Mit fundamentalem Marktwissen, intensiver Marktforschung, Wissen um die gewachsene Apotheken-Kultur, kreativer Markenentwicklung und Markenführung gelingt es Daniel D. Niehaus und seinen Kollegen von ahoi, die führende Retail-Gesundheitsmarke zu schaffen, die längst zur Benchmark innerhalb dieses Marktes geworden ist. Dem LINDA Initiator MVDA e.V. wird von Seiten der Industrie regelmäßig der professionellste Auftritt im Markt bestätigt und die Zusammenarbeit kontinuierlich ausgebaut. Ein weiterer Erfolgsindikator ist die Tatsache, dass LINDA viele Nachahmer gefunden hat. Das erfüllt uns mit Stolz und motiviert uns, immer besser zu werden. Denn LINDA ist eine ganz besondere Marke und schon fast ein kleines Markenwunder.













