(openPR) Die umweltfreundliche Erzeugung von Solarstrom gewinnt im täglichen Energiemix zunehmend an Bedeutung. Der Wirkungsgrad von kristallinen Solarzellen konnte in jüngster Zeit durch Einführung sogenannter Metal Wrap Through (MWT) Zellen deutlich gesteigert werden. Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus entwickelt speziell für diesen innovativen Zellentyp neue Metallisierungspasten. Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg haben mit diesen MWT Zellen bereits eine Effizienzsteigerung der Zellen um bis zu 0,5 % (absolut) erfolgreich nachgewiesen.
Diese Steigerung des Wirkungsgrades wurde mit speziell neuentwickelten Metallisierungspasten von Heraeus erzielt. Die eingesetzten Neuentwicklungen der SOL 21X Metallisierungspasten-Serie erlauben ein verändertes, optimiertes Zelldesign und ermöglichen eine Vergrößerung der effektiven vorderen Zellfläche um 3 % gegenüber gleich großen Standardzellen.
Bemerkenswert dabei ist, dass der Aufwand der Zellhersteller für die Produktion dieser neuen innovativen Solarzellen sehr gering ist. Somit kann die Produktion dieser MWT Zellen ohne nennenswerten Mehraufwand in bereits existierende Produktionslinien implementiert werden. Mit den neuen Metallisierungspasten wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer höheren Effizienz der Stromausbeute erreicht. Mehrere führende Zellhersteller haben bereits reges Interesse an diesen neuentwickelten Pasten angemeldet. Ein weiterer Vorteil des MWT Designs ist die einfachere Verschaltung der Zellen im Modul, welche nun nur noch auf der Zell-Rückseite erfolgt.
Dr. Weiming Zhang, weltweiter Photovoltaik Forschungs- und Entwicklungsleiter bei W. C. Heraeus erklärt: „Heraeus entwickelt weltweit maßgeschneiderte Produkte und intelligente Lösungen für die Photovoltaik-Industrie in enger Kooperation mit seinen Kunden. Das erzielte Ergebnis unserer neuen Metallisierungspaste der SOL 21X Serie macht uns stolz und sehr zufrieden. Es ist jedoch für uns gleichzeitig Ansporn auch zukünftig, die Effizienz der Solarzellen mit unserem Know-how weiter zu optimieren.“











