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Kölner Filmhaus schlägt Brücke nach Babelsberg

04.06.200910:08 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Das Kölner Filmhaus dehnt sein Weiterbildungsangebot auf den Großraum Berlin-Brandenburg aus. Es folgt damit zahlreichen Anfragen von führenden Branchenvertretern der Region. In Potsdam-Babelsberg entsteht nach einer umfangreichen Bedarfsanalyse und in enger Abstimmung mit Politik und Wirtschaft das Babelsberger Filmhaus. Die Unterstützung durch das Medienboard Berlin-Brandenburg und die Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf macht diesen zukunftsorientierten Schritt für das Kölner Filmhaus möglich.



Jährlich starten im Kölner Filmhaus sieben Lehrgänge, die berufsbegleitend und in Vollzeit auf den Einstieg in die Film- und TV-Branche vorbereiten. Ab Oktober 2009 bietet das Kölner Filmhaus erstmals Weiterbildungen in Babelsberg an. Zu Beginn gehen die Lehrgänge Fiction-Producer/in IHK und Produktionsleiter/in IHK an den Start. Beide Lehrgänge finden über einen Zeitraum von zwölf Monaten jeweils an den Wochenenden statt und eignen sich daher hervorragend für Berufstätige. Die Weiterbildungen werden mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) beendet. Im Jahr 2010 ist ein Ausbau des Programms analog zum Kölner Angebot vorgesehen.


Doppelter Gewinn für die Medienstandorte Köln und Berlin-Brandenburg

Das Kölner Filmhaus pflegt enge Kontakte zu allen relevanten Sendern, Produktionsfirmen und Institutionen. Die Bildungsangebote werden vom Wirtschaftsministerium NRW gefördert und von der Stadt Köln, vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW sowie von der Filmstiftung NRW unterstützt. Außerdem ist das Filmhaus Mitglied im Arbeitskreis Weiterbildung der IHK Köln und kooperiert mit AIM- Ausbildung in Medienberufen und ver.di.
Sendeanstalten wie WDR, NDR, BR, ZDF und RTL beteiligen sich durch die Bereitstellung von Praktikumsplätzen und Jobangeboten in den unterschiedlichsten Produktionsbereichen kontinuierlich an den Weiterbildungskonzepten. Allein der Westdeutsche Rundfunk in Köln und Düsseldorf stellt seit vielen Jahren zahlreiche Volontärsstellen zur Verfügung und übernimmt einen großen Anteil der Absolventen in Anschlussbeschäftigungen. Mit Hilfe der Unterstützung durch die Agentur für Arbeit konnte eine intensive Zusammenarbeit mit diversen anerkannten Produktionsfirmen bundesweit erreicht werden. Das Spektrum der teilnehmenden Firmen erweitert sich beständig.

Das über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus etablierte Angebot des Kölner Filmhauses richtet nun einen zweiten Wohnsitz in Babelsberg ein. Erhard Thomas, Staatssekretär a.D. und Beauftragter für Medienwirtschaft und Medienpolitik des Ministeriums für Wirtschaft in Brandenburg schätzt das Angebot des Kölner Filmhauses in Babelsberg als Bereicherung. „Das zukünftige Babelsberger Filmhaus ist eine dringend notwendige Ergänzung zu den bereits bestehenden Einrichtungen, wie der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, dem Erich-Pommer-Institut oder der mehr journalistisch ausgerichteten EMS/Electronic Media School“, ergänzt Thomas. Die Anfragen der Produktionsfirmen aus der Region sowie die Unterstützung durch das Medienboard Berlin-Brandenburg und die Hochschule für Film und Fernsehen bestätigen das Filmhaus darin, sein Angebot im Bereich Medienbildung auf die Region auszuweiten. Die Verbindung zwischen den Medienstandorten Köln und Berlin-Brandenburg wird durch das Bildungsangebot des Filmhauses und die Möglichkeit, überregional auf Angebot und Nachfrage im Produktionsbereich einzugehen, gestärkt.


Enger Praxisbezug als Erfolgsgarant

Im Jahr 1996 entwickelte das Kölner Filmhaus erste Konzepte zur Ausbildung im Medienbereich mit der Zielsetzung, Fachkräfte für die Film- und Fernsehproduktion auf hohem Niveau auszubilden. Daraufhin richtete die IHK Köln erstmals entsprechende Berufsabschlüsse in Deutschland ein.

Bis heute ist der enge Praxisbezug der Weiterbildungen im Kölner Filmhaus einzigartig. Über 100 internationale, professionelle Medienschaffende bilden die Teilnehmer in ihrem jeweiligen Spezialgebiet aus und bereiten sie auf die abschließende Prüfung vor. Etwa zwei Drittel der Zeit befinden sich die Teilnehmer im fachpraktischen Unterricht. Dadurch sind die Absolventen sowohl inhaltlich als auch praktisch perfekt auf den Berufsalltag vorbereitet und haben bereits gute Kontakte in der Branche geknüpft.


Inhalte und Ablauf der Lehrgänge im Oktober

Im Oktober 2009 starten die berufsbegleitenden Lehrgänge Fiction-Producer/in IHK und Produktionsleiter/in IHK. Beide Lehrgänge umfassen einen Zeitraum von insgesamt zwölf Monaten. Der Unterricht findet am Wochenende statt.

Bei den Fiction-Producern steht der Aspekt der Stoffentwicklung im Vordergrund. Hier lehren anerkannte Dozenten wie Prof. Dr. Michaela Krützen, Keith Cunningham, Tom Schlesinger und Ron Kellermann. Bei den Produktionsleitern liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Kalkulation. Es unterrichten Produktionsprofis wie Herbert Schwering, Edgar Cox, Olav Mann, Christian Hüsgen und Claudia Krappen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 5.500 Euro für den Lehrgang Fiction-Producer/in IHK und 5.800 Euro für den Lehrgang Produktionsleiter/in IHK (inklusive einer Jahreslizenz der Drehplan- und Kalkulations-Software Sesam). Die Qualifizierungsmaßnahme kann bei entsprechenden Voraussetzungen nach AFBG (Meister-Bafög) und über die Filmförderungsanstalt (FFA) gefördert werden.

Weitere Auskünfte erteilen Franziska Schleussinger und Sandra Weiß, Leiterinnen der Aus- und Weiterbildung in Köln und Babelsberg. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden.

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