(openPR) Hamburg/Kapstadt 3. Juni 2008. Es ist vollbracht: Florian Rolke hat auf seiner Simson Schwalbe Kapstadt erreicht. 248 Tage nach dem Start in Hamburg im September letzten Jahres konnte sich der 32jährige stolz am Kap der guten Hoffnung in Südafrika fotografieren lassen. Bei allen 21.000 Kilometern durch 21 Länder in Europa, Kleinasien und Afrika war das 30 Jahre alte Moped mit einer Höchstgeschwindigkeit von höchstens 60 km/h sein zuverlässiger Begleiter. „Die ganze Reise war letztendlich überraschend einfach. Sogar die Grenzübertritte und Formalitäten waren unkomplizierter als gedacht. Und immer ist die Schwalbe gleich beim ersten Mal gleich angesprungen – toll“, so Rolke. Nur die Schlammpisten in West-Tansania waren mit den wenigen PS sehr schwierig zu bewältigen. Zum Glück gingen die zahlreichen Stürze aber glimpflich ab. „Aber insgesamt war wirklich alles besser als vorher erwartet. Ich wurde weder beklaut noch überfallen. Stattdessen hatte ich ungezählte interessante Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Kulturen und reiste durch wundervolle Landschaften“, schwärmt der Hamburger.
Während der Reise sammelte Rolke für ein Kinder Aidsprojekt von Plan-International in Uganda Spendengelder. Dort wird dringend ein CD-4-Analysegerät, das den Zustand des Immunsystems bestimmt, benötigt. Die Analyse mit dem 34.500 Euro teuren Gerät erhöht die Erfolgsaussichten einer Aids-Therapie deutlich. Werden wie bisher die Blutproben über weite Strecken transportiert, sind die Ergebnisse häufig verzerrt. „Diese Spendenaktion war eine wichtige Motivation für mich, durchzuhalten. Im Februar konnte ich mir zwei Wochen persönlich vor Ort ein Bild von dem Projekt machen. Die Menschen verdanken dem Engagement von Plan unendlich viel, manchmal sogar ihr Leben“, erläutert Rolke. Rund 5.000 Euro sind inzwischen zusammen gekommen. Den Rest will Rolke nach seiner Rückkehr durch Vorträge noch einsammeln. Natürlich kann aber jeder auch weiterhin über die Website www.slowwaydown.com spenden. Dort sind auch eindrucksvolle Fotos und Berichte der ganzen Reise eingestellt.
Jetzt freut sich Florian Rolke aber auch auf zu Hause. „Ich will endlich mal wieder lange Sommerabende genießen. Auf der ganzen Reise ist die Sonne immer schon um 19 Uhr untergegangen“, erzählt er. Seine ganze Familie und viele Freunde werden ihn am 3. Juni am Hamburger Flughafen willkommen heißen. Und dann heißt es nicht mehr Zündkerzen wechseln, Zelt aufschlagen und fremde Länder erobern, sondern Wohnung und Job suchen.
Ein Interview mit Florian Rolke, mehr Informationen und Fotos unter www.slowwaydown.com











