(openPR) Strukturen machen Stoffe interessant
Das Angebot an Stoffen mit strukturierter Oberfläche nimmt zu. Rippenmuster, vom Feinrips bis zum Breitcord, reliefartige Floral- oder Grafikdekore und erhabene Geflechtstrukturen zieren viele Gewebe. Blasen-Dessins oder unregelmäßige Hochtief-Effekte sorgen für neue, ungewohnte Optiken. Die Strukturen variieren zwischen minimalistischem Flachdekor bis zum hohen Matelassé-Relief - neue Webtechniken und die Kombination verschiedener Garne machen’s möglich. Die 3D-Oberflächen geben selbst einfarbigen Stoffen ein eindrucksvolles Gesicht. Bei den leichteren Stoffen findet man viel Gecrashtes und Plissiertes, mit kräftigeren Hochtief-Strukturen als zuvor.
Attraktive Muster für jeden Geschmack
Größer und bunter denn je ist das Panorama der Muster, das die Stoffe von heute dem Auge bieten. Es erstreckt sich von grafischen Dekors wie Streifen, Kreisen, Wellen und Zickzackmustern über Zufalls-Dekore bis hin zu floralen Dessins. Hier sind es vor allem die Rosen, die punkten – vom kleinen Streublümchen bis zur Riesenrose mit 30 cm-Durchmesser.
Hit der Saison sind die Rankendekore, als flächiges Kleinornament oder als opulente Ranke von Barockformat, nicht selten durch Silber- und Goldgarne oder durch Lackdruck eindrucksvoll in der Wirkung verstärkt. Bei vielen der geometrischen Muster standen die 60er Jahre Pate, wenn auch weniger klotzig-grob und kühler in den Farben. Auch Op-Art-Dekors kehren zurück, mit Kreisen und Punkten in leuchtenden Tönen. Viele Dekors beziehen ihren Mustereffekt aus dem Matt-Glanz-Kontrast ein- und derselben Farbe. „Tierisch schöne“ Musteranregungen geben Kroko oder Straußenleder.
Durch Stickerei und aufliegende Effektgarne werden Hochtief-Effekte erreicht, die man durch Lurexfäden glanzvoll verstärkt.
Wie man sich bettet...
Auch Bettwäsche zeigt unendliche Vielfalt. Die jugendlichen Muster zeigen sich wie in den vergangenen Jahren in frischen, optimistischen Tönen wie Zartgrün, Gelb, Pink oder Hellblau. In den eleganten Kollektionen tauchen neben klassischem Crème und Weiß auch modisches Flieder und Grau auf. Naturtöne werden sensibel kombiniert – wie Crème, Weißgrau und Sand. Strukturen werden wichtiger – vom Feinkrepp über Seersucker, der eine Re-naissance erlebt und in großen Farbskalen zu sehen ist, bis zum Cloqué-artigen Gewebe mit 10x10 cm Rapport. Kissenbezüge haben wieder Stehsäume und wirken wertiger. In Kollektionen der gehobenen Kategorie wird Bettwäsche aus Leinen oder Seide zum Aushängeschild. Auch eine Mischung aus Seide und leichter Wolle ist zu finden. Als Muster dienen breite Querbänder oder Sockeldekore, die nur den unteren Bereich des Bettbezugs schmücken. Blüten-, Blätter- und Rankendekore sind größer als zuvor und oft als Allover-Muster angelegt. Lobenswerte Entwicklung: Spannbettlaken werden inzwischen auf die Farben der Bettwäsche abgestimmt. Kissenbezüge sorgen für den Humor im Bett mit Aufschriften wie „Schatzersatz“ oder „2 hot 4 you“. Ein neuer Trend sind die guten, alten Überschlaglaken, die über Vlies- oder leichte Wolldecken gelegt werden. Nachtwäsche wird passend zur Bettwäsche angeboten, als sportlich legerer Schlafanzug und als romantisches oder mondänes Nachthemd.













