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Überkapazitäten in der Autoindustrie – Umbau dringend nötig

(openPR) Berlin - Auch wenn jetzt in allerletzter Minute Opel gerettet worden sein sollte. Eins steht fest: An einem grundlegenden Umbau der Autoindustrie wird man weltweit nicht herum kommen. Doch das nötige Umdenken fällt schwer. „Allein in Europa zählt die Autobranche direkt und indirekt gut zwölf Millionen Beschäftigte“, rechnet Christoph Ruhkamp in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) http://www.faz.net vor. Allerorten nehme daher der Wirtschaftsnationalismus zu. Und der FAZ-Autor liefert auch noch eine weitere Zahl: Die globale Produktionskapazität der Branche ist in 2009 mit mehr als 90 Millionen Autos doppelt so groß wie der voraussichtliche Absatz. Keine Frage: Irgendwann ist ein Ende der Fahnenstange erreicht, auch deshalb, weil die Anzahl der gefahrenen Kilometer je Autobesitzer seit Jahren kontinuierlich zurückgeht – „unter anderem weil die öffentlichen Transportsysteme besser geworden und die Spritpreise gestiegen sind“.

„Wir haben in Deutschland ein knallhartes Überkapazitätenproblem, gekoppelt mit einem steigenden Produktivitätsdruck in der Branche. Und die Abwrackprämie nutzt eher den europäischen Herstellern und Zulieferern - weniger den deutschen Unternehmen“, stellt Uwe Röhrig, Inhaber der Berliner Beratungsfirma International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de, fest. Was ist also zu tun? „Eine kompromisslose Kundenorientierung ist deshalb mittel- und langfristig unabdingbar und der Schlüssel zum Erfolg. Und die vermisse ich in Deutschland“, so der Autoexperte und Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de. Auf lange Sicht erfolgreich sieht er hierzulande daher nur noch die Konzerne Volkswagen, Porsche, Daimler und BMW. Weltweit kämen dann noch Toyota , Honda , Hyundai, Tata und die großen chinesischen Hersteller dazu. China habe es geschafft, innerhalb einer Dekade zum drittgrößten Automobilhersteller der Welt zu werden, indem man sich die Entwicklung ins Land geholt habe. In den USA werde wohl nur Ford überleben, auch dank des starken Europageschäfts.

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