(openPR) Der Wunsch nach einem selbst bestimmten Leben spiegelt sich auch und besonders an der Pflegebedürftigkeit in der eigenen Wohnung wider. Die Nachfrage nach der Unterbringung in klassischen Pflegeheimen ist rückläufig, und die mobilen Pflegedienste sind oft am Rande ihrer personellen Kapazitäten. So sind heute über sieben Millionen Menschen schwer behindert und 14% über 65 Jahre alt. Nach Modellrechnungen wird es bereits 2030 58% mehr Pflegebedarf geben und 2050 sogar über 20% der über 65-Jährigen.
Doch wie können im eigenen Haus oder Wohnung Lebensräume geschaffen werden, die Ausgrenzung und Stigmatisierung vermeiden und Lebensqualität und Selbstwertgefühl für die Betroffenen erhalten bzw. fördern?
Wichtig beim Umbau oder der Sanierung ist vor allem, auf den größeren Flächenbedarf für Rollstuhlfahrer zu achten.
Die Küche, wichtig für die Zubereitung kleiner Zwischenmalzeiten, sollte mit unterfahrbaren Arbeitsplatten für den Rollstuhl umgerüstet werden. Ein anderes Problem für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer sind die Küchenschränke. Die Oberschränke sind oft zu hoch und die Verletzungsgefahr bei offen stehenden Türen ist offensichtlich, Küchenutensilien in Unterschränken zu erreichen oft unmöglich.
Mit relativ wenig Kosten und Arbeitsaufwand kann hier Abhilfe geschaffen werden. Abgesenkte Oberschränke (fest montiert oder elektrisch) mit nach oben zu öffnenden Schranktüren, oder Unterschränke, die zur leichteren Erreichbarkeit mit Apotheker-Auszügen ausgestattet werden, runden den Komfort ab. Für mehr Stauraum werden Nischen verkleidet und Eckschränke mit Drehhalterungen versehen. Die verbesserte Optik wird mit neuen Türfronten und Arbeitsplatten erreicht.
Um Unfallgefahren zu vermeiden und stolperfreies Gehen zu ermöglichen, entfernen Fachleute die Schwellen, legen mobile Rampen an Balkontüren und befestigen Läufer und Teppiche am Unterboden. Besonders schön und hilfreich sind beleuchtete Handläufe passend zum Stil der Einrichtung, damit die Betroffenen auch auf dunklen Fluren ohne eine stützende Hand ein größtmögliches Sicherheitsempfinden haben.
Aber auch im Badezimmer besteht für den barrierefreien Umbau Handlungsbedarf. So sind schwellenlose Duschen und Haltegriffe, montiert oder mit Ansaugmechanik, Pflicht. Empfehlenswert sind auch begehbare Badewannen und verschiedene Sitzmöglichkeiten im Sanitärbereich.
Die Kosten des Umbaus sind im Vergleich zur Komplettsanierung sehr viel niedriger anzusetzen und werden unter besonderen Umständen wie beispielsweise Anspruch auf eine Pflegestufe von den Krankenkassen übernommen. Für den Hausbesitzer besteht auch die Möglichkeit Barrierefreies Bauen von den Bundesländern fördern zu lassen. Sicher ist auch: der Wert der Immobilie steigt, da demographisch-bedingt der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum in den nächsten Jahren zunehmen wird.
Die Firma Doc-Darmer hat sich auf eine individuelle Wohnraumanpassung für die Empfängergruppe 55+ spezialisiert. Ob eine Küchenmodernisierung mit Stauraumoptimierung und Erneuerung der Fronten oder einen kompletten barrierefreien Umbau der Wohnung – Doc-Darmer findet Lösungen.
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