(openPR) 19. Dezember 2003 - Anlaesslich des heutigen Abzugs der THW-Einsatzkraefte aus dem Hochwassergebiet im Rhône-Delta erklaeren Gerold Reichenbach, Berichterstatter im Innenausschuss, und Klaus Hagemann, Berichterstatter im Haushaltsausschuss der SPD-Bundestagsfraktion:
Der zweiwoechige Einsatz von rund 840 Einsatzkraeften und 250 Fahrzeugen des technischen Hilfswerks (THW) wird heute offiziell beendet. Das THW konnte rund um das suedfranzoesische Arles erneut seine Funktions- und Leistungsfaehigkeit im Umgang mit Hochwasserkatastrophen unter Beweis stellen. Die zusaetzlichen Beschaffungen, die nach den Erfahrungen mit den Hochwassern an Oder (1997) und Elbe (2002), vom Bund finanziert worden waren, haben sich in der aktuellen Gefahrensituation als sinnvoll und richtig erwiesen. Der erfolgreiche Einsatz zeigt, dass der Bund das THW inzwischen zu einem leistungsfaehigen Instrument der ueberregionalen Hilfe ausgebaut hat. Dies ist ein wichtiges Signal fuer das Zusammenwachsen des Katastrophenschutzes auf europaeischer Ebene.
Die Hochwasser-Hilfe war auf der Grundlage des bilateralen Hilfeleistungsabkommens von der franzoesischen Regierung angefordert worden und wird sich nach vorlaeufigen Schaetzungen auf 3,5 Millionen Euro belaufen. Neben den Deutschen, kaempften auch Italiener, Belgier und Tschechen gegen die Fluten.










