(openPR) Benachteiligung von Senioren bei Bank- und Anlageberatung
Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Forschung hat das Forschungsinstitut der Kester-Haeusler-Stiftung für Seniorenwissenschaften festgestellt, dass Senioren im Bereich der Bank- und Anlageberatung stark benachteiligt sind. Es wird deshalb gefordert, von Seiten der Anlageberater und Banken die Sondersituation von Senioren besonders zu berücksichtigen.
Das bedeutet zum einen, dass bei Bewertung des Anlegerhorizonts von Senioren besonders Wert gelegt werden muss. Es sollte hier besonders ausgebildete Seniorenberater und Seniorenansprechpartner geben, die nicht nur das eigentliche Anlageberatungs- oder Bankgeschäft kennen, sondern auch die Sonderfragen des Seniorenrechts, wie beispielsweise den Bereich des Betreuungsrechts, einer Vorsorgevollmacht oder das Problem, dass bestimmte komplexe Kapitalanlageprodukte überhaupt nicht nachvollzogen werden können. Es sollten auch spezielle Analyse- und Aufklärungsbögen und Beratungsprotokolle für Senioren entwickelt werden.
Andererseits sollte auch bei der Produktauswahl ein Umdenken stattfinden. Viele Kapitalanlagen sind überhaupt nicht seniorengerecht, da die Laufzeit zu lange ausgestaltet ist oder mit Steuervorteilen gearbeitet wird, die Senioren überhaupt nicht nutzen können. Wichtig wäre hier, spezielle Produkte zu entwickeln und anzubieten, die für Senioren geeignet sind, beispielsweise auch mit Blick auf die Möglichkeit einer guten Vermögensweitergaberegelung im Schenkungs- und Erbrecht.
Kester-Haeusler-Forschungsinstitut
Abteilung für Seniorenwissenschaften
Rechtsanwalt Professor Dr. Volker Thieler
Haeusler-Villa
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Über das Unternehmen
Die gemeinnützige KESTER-HAEUSLER-STIFTUNG, mit Sitz in Fürstenfeldbruck, ist eine öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts, die ihrer Satzung gemäß Wissenschaft, Forschung und Kultur fördert. Sie wurde 1988 zur Erinnerung an den Reichstagsabgeordneten, Generalmajor Caspar Haeusler und seine Frau Therese, geb. Kester, von den Töchtern Gabriele und Mirjam Haeusler ins Leben gerufen.
Neben der Förderung von Wissenschaft und Forschung, überwiegend auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften, sowie der Veranstaltung und Durchführung von Kolloquien und Vortragsveranstaltungen zu wissenschaftlichen und zeitgeschichtlichen Fragestellungen und Lesungen renommierter und junger deutschsprachiger Autoren in der stiftungseigenen, 1899 von Gabriel von Seidl errichteten, Haeusler-Villa bzw. im Veranstaltungsforum der Stiftung im Kloster Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck, unterstützt die Stiftung, die auch den künstlerischen Nachlaß des Malers Karl Trautmann, des Mitbegründers der Fürstenfeldbrucker Künstlervereinigung, betreut und Treuhänderin für die rechtlich unselbständige Anita Moor-Stiftung mit ihrem bedeutenden Nachlaß des Malers Henrik Moor ist, im Rahmen ihrer regionalen Förderungen zahlreiche Aktivitäten im musikalischen und künstlerischen Bereich im Umfeld Münchens und im Landkreis Fürstenfeldbruck.
Das Forschungsinstitut Seniorenwissenschaften beschäftigt sich verstärkt mit sämtlichen Fragen, die für Senioren von Bedeutung sind.