(openPR) Von Ingrid Schmallenberg
Warstein/Belecke. Singende Wirtinnen gibt es viele. Wirtinnen die schreiben stehen dagegen etwas seltener hinter den Tresen. Eine von ihnen entwickelt ihre kreativen Ideen im Gasthof „Deutsches Haus“ an der Wilkestraße 43 in Warstein-Belecke. „Der Weg durch Liebe, Freud und Leid“ ist der Titel des dritten Romans, den Marianne Stracke kürzlich im Selbstverlag herausgegeben hat. Auf 265 Seiten schildert die Wahlbeleckerin die ersten 17 Jahre ihres Lebens. „Es ist“, so die Autorin, „eine fast wahre Geschichte“. Einige Begebenheiten entspringen ihrer Fantasie, andere haben autobiografischen Charakter. „Eine Fülle guter Handlungsstränge“ bescheinigte dem Werk jüngst eine Mitarbeiterin der Berliner UFA Fernsehproduktion. Auf spannende und unterhaltsame Weise vermittelt Marianne Stracke das Lebensgefühl der 50er und 60er Jahre. In ihrem Heimatdorf im Münsterland gab es weder Telefone noch Waschmaschinen. Auf den Straßen trappelten Pferdegespanne und das Wort „Altersheim“ war unbekannt.
Die Menschen besaßen gerade einmal das Lebensnotwendige. „Aber sie schienen alle sehr glücklich zu sein. Auch ohne Fernseher, den gab es auch nicht.“
Man schrieb das Jahr 1947, als die kleine „Brigitte“ eingeschult wurde. Mit ledernem Ranzen und Griffelkasten aus Holz. „Das schöne Bild von Schneewittchen, das darauf gemalt war, musste sie sich immer wieder anschauen.“ Im Teenageralter fürchtete sie, vom Küssen schwanger zu werden. Zur Schulentlassung trug sie die ersten Perlonstrümpfe ihres Lebens. Im Kino lief „Dick und Doof“ und zum ersten Ball trugen die Mädels Tüllkleider mit Petticoats. Von der ersten großen Liebe über Verlobung und Heirat bis hin zur Hochzeitsreise nach Lindau am Bodensee schildert Marianne Stracke die Erlebnisse der Protagonistin, deren Jugend ihrer eigenen sehr ähnlich ist.
„Für eine Verfilmung geeignet“, befand Ilka Förster von der UFA. Doch die begeisterte Schreiberin tüftelt bereits am nächsten Roman.
Bei der Arbeit an der wieder sehr gefühlvollen Geschichte fehlt ihr der Meinungsaustausch mit Kollegen von der schreibenden Zunft. Aus diesem Grund möchte sie zu einem großen Autorentreffen einladen. „Platz haben wir ja genug“ verweist sie auf den großen Saal des Traditionsgasthofes. Das Meeting soll aller Voraussicht nach am 26. September stattfinden.
Eingeladen sind alle, die ihre Freude am geschriebenen Wort bereits in Buchform präsentiert haben oder eine Veröffentlichung konkret planen. Anmeldungen nimmt Marianne Stracke unter der Telefonnummer 02902 / 977444 oder per Email

















