(openPR) Marburg, den 27. Mai 2009 – Das Pfingstwochenende steht vor der Tür! Wir freuen uns auf den freien Montag, doch was genau eigentlich an Pfingsten gefeiert wird, ist kaum jemandem richtig bekannt. Pfarrer Helmut Heiser vom Diakonissen-Mutterhaus Hebron erklärt die kirchliche Bedeutung dieses Tages: „An Pfingsten kam der Heilige Geist über die Jünger von Jesus Christus und schenkte jedem eine andere Sprache, damit die Nachricht der Auferstehung von Jesus Christus in alle Länder getragen werden konnte.“ Dieses Ereignis gilt auch als Geburtstag der Kirche, an dem das Herabkommen des Heiligen Geistes auf die Erde als Wunder gefeiert wird. Das Diakonissen-Mutterhaus Hebron erinnert an dieses Fest und lädt zu einem Familientag in die Evangeliumshalle ein. Weitere Informationen unter www.diakonissenmutterhaus-hebron.de
Das Pfingstfest wird bereits seit dem dritten Jahrhundert immer fünfzig Tage nach Ostern begangen. Das griechische Wort für Fünfzig heißt "pentecoste", wovon sich der Begriff "Pfingsten" ableitet. In Deutschland werden bei warmem Wetter Pfingstsonntag und -montag gerne mit Gottesdiensten und Ausflügen in freier Natur gefeiert. Beliebte Bräuche waren und sind noch heute beispielsweise Pfingstausritte zu Pferd, Pfingstumzüge, -wanderungen, das Schlachten eines „Pfingstochsen“ und das Entzünden von Pfingstfeuern. Der Feiertag hat sogar eine eigene Blume: Die Pfingstrose oder Päonie. „Auch wenn viele der alten Bräuche heute vergessen sind, ist Pfingsten immer noch ein Fest des freudigen Aufbruchs und ein Signal, neuen Entwicklungen in der Gegenwart des Geistes Gottes offen und flexibel zu begegnen – mag es sich auch um die allseits gefürchtete Wirtschaftskrise handeln“, interpretiert Pfarrer Heiser die aktuelle Bedeutung des Feiertags.
Helmut Heiser ist seit 1985 als evangelischer Pfarrer im Diakonissen-Mutterhaus Hebron in Marburg tätig. Zur Schwesternschaft des Mutterhauses gehören rund 230 Schwestern. Die Berufstätigen unter ihnen arbeiten in diakonischen, sozialen, missionarischen und pädagogischen Bereichen. Entsprechend dem Leitbild „gemeinsam glauben – leben – dienen“ folgen die Diakonissen dem Evangelium von Jesus Christus. In ihrer Gemeinschaft finden sie Familie, Heimat und Halt. Die Schwesternschaft feierte 2008 ihr 100-jähriges Jubiläum.
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