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›komunal design‹ eröffnet das ›studioWOW‹

27.05.200917:33 UhrMode, Trends, Lifestyle
Bild: ›komunal design‹ eröffnet das ›studioWOW‹

(openPR) Direkt am Rathenauplatz, mitten im Kwartier Lateng, eröffnet mit dem Ladenlokal ›studioWOW‹ eine ganz spezielle Verkaufsstelle. Unikate und einzigartige Serien Kölner Designer finden hier zu erschwinglichen Preisen und auf Wunsch bei Kaffee und Kuchen ihre neuen Besitzer. Eröffnet wird das ›studioWOW‹ von dem Produktdesignlabel ›komunal design‹ und dessen Gründerin Heike Gailing, die ihre frechen Schmuckstücke aus Euromünzen direkt in der angeschlossenen Goldschmiedewerkstatt herstellt. Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 12-19 und Sa 12-16



Früher war die Route klar: Nach dem Shoppen im Kwartier Lateng ließ man sich erschöpft auf den Caféstuhl fallen, um danach noch eine Runde über den sommerlich grünen Rathenauplatz zu drehen. Die Eröffnung des neuen Designerladens dürfte die Flaniergewohnheiten abkürzen: Erst Shoppen im ›studioWoW‹, den Kaffee gleich dort kaufen und sich dann, samt Becher und Beute, genüsslich unter dem Schattendach der Platanen im Park niederlassen.

So wünscht es sich jedenfalls die Designerin Heike Gailing, die ab heute (30.5.09) in den Räumen des ehemaligen Kiosks direkt neben dem Café Feynsinn an ihren Objekten arbeitet und sie präsentiert. „Geld allein macht glücklich“ sei zwar nur der Titel ihrer neuen Silberschmuckkollektion aus verschiedenen Münzen, sagt die Mitbegründerin des Schick-Schock-Designer-Netzwerks. Dessen vorweihnachtliche „Designkaufhäuser“ in wechselnden Locations in der Innenstadt hatten durch ein kreatives, unkonventionelles Angebot Aufsehen erregt. Augenzwinkernd ergänzt die frisch gebackene Ladenbesitzerin: „Aber wir Kölner Nachwuchsdesigner wollen trotzdem nicht auf unser Einkommen verzichten. Um erfolgreich zu sein, brauchen wir eine eigene, feste Plattform für unsere Entwürfe. Die biete ich nun mit dem ›studioWoW‹“. Heike Gailing hofft, dass möglichst viele Nachwuchsdesigner aus dem Kölner Raum ihr Angebot annehmen, dort ausgewählte Produkte zu präsentieren. Das Konzept: Praktischer Nutzen, pfiffige Ideen und ungewöhnliche Materialien zu moderaten Preisen.

In der Tat scheinen die Lampen, die mal eine Tasse waren, Taschen aus hauchdünnem, gebogenem Holz oder Vasen, die den passenden Spruch zur Blume gleich mitliefern, weder in konventionelle Designgeschäfte noch in einen von Kölns zahlreichen Kunsthandwerksshops zu passen. Rund um die Kaffeetheke in dem kleinen Verkaufsraum zeigt sich ein üppiges, stilvoll präsentiertes Sortiment. „Alle Stücke sind von ausgebildeten Designern entworfen und in Handarbeit gefertigt“, versichert Heike Gailing. Besucher des ›studioWoW‹ dürfen ihr auch bei der Arbeit über die Schulter gucken.

Wer an der Umkleidekabine für die angebotenen Textilien vorbeigeht, landet direkt in ihrer Goldschmiedewerkstatt. Längst bevor die heute 39-Jährige an der Hochschule Krefeld Design studierte, war sie schon staatlich geprüfte Formgeberin für Schmuck und Gerät. Seither verkauft die gebürtige Schwäbin silberne Halsketten, Armbänder und Edelsteinringe an ausgewählte Kunden. Aber der Durchbruch gelang ihr mit einer ausgesprochen europäischen Idee:

Als das ganze Land im Zuge der Währungsunion den Abschied von der guten alten D-Mark betrauerte, entdeckte die Kölner Schmuckdesignerin das Schöne am Euro. „Es gibt sehr viele wirklich schöne Euromünzen. Auf den finnischen Kursmünzen sind zum Beispiel fliegende Schwäne zu sehen“, schwärmt sie. Solche feinen Motive arbeitet Heike Gailing heraus und formt die Träger-Münzen zu Unikaten, die am Finger oder sogar um den Hals zu tragen sind. Manche Kunden bringen ihr Geldstücke aus dem Urlaubsland mit und lassen sich ihre Erinnerungen in Manschettenknöpfen verewigen. Auch Freundschafts-Schmuckstücke für Sie und Ihn werden häufig angefragt.

„Viele Leute sind erst irritiert, dann begeistert“, berichtet Heike Gailing von den Reaktionen auf den Schmuck aus Geld. „Mein Schmuck kommt allen irgendwie bekannt vor, aber sie wissen nicht, woher“, erzählt sie mit verschmitztem Lächeln. „Und dann kommt fast immer die Frage: Darf man das?“ Schließlich mache sie dafür ja Geld ‚kaputt‘. Heike Gailing findet eher, dass sie den Wert noch steigert: Zwanzig- oder Fünfzigcent-Münzen werden zu winzigen, detailreichen Schalen, auf einem Silberblechstreifen auf den Finger gewickelt. Ein-Euro-Münzen schlägt sie auseinander, um den äußeren, hellen Ring und das Innenstück getrennt zu verarbeiten. So entstehen an ihrem Werktisch modische, aber edle Ketten aus den versilberten Außenringen oder Armbänder aus geschliffenen, durchbohrten Innenstücken mit poliertem Motiv. Für die jüngste Kollektion hat sie chinesische Farbmünzen verarbeitet, ein Spiel mit dem Reiz des Vergänglichen. „Mit der Zeit nutzt sich die Farbe ab. Irgendwann kommt das geprägte Motiv zum Vorschein.“

Eigentlich müssten ihr Europapolitiker und verkrachte Banker doch dankbar sein, lacht Heike Gailing. „Wer Geld aus dem Verkehr zieht, bremst die Inflation“, hat ihr ein Kunde mal gesagt. Noch blieb ihr Beitrag zu Europas Zukunft ungewürdigt. Aber immerhin im Raum Köln sind ihre originellen Entwürfe inzwischen beliebt. Die Münz-Kollektionen sind in einzelnen Boutiquen zu finden, ab heute gehören sie auch zum Sortiment des ›studioWoW‹ am Rathenauplatz




Kurzfassung:

Direkt am Rathenauplatz, mitten im Kwartier Lateng, eröffnet mit dem Ladenlokal ›studioWOW‹ eine ganz spezielle Verkaufsstelle. Unikate und einzigartige Serien Kölner Designer finden hier ihre neuen Besitzer. Neben den edlen Objekten von ›komunal design‹ inspirieren originelle Stücke von Kollegen: Vasen, die den passenden Spruch zur Blume gleich mitliefern, Lampen, die mal eine Tasse waren, Umhängetaschen aus Holz und reichlich unerwartete Fotos vom Kölner Dom. Für eilige Besucher hält das ›studioWOW‹ Kaffee und Gebäck zum Mitnehmen bereit. Vorbeischauen lohnt sich also immer! PS: Nach der zehnten Tasse ist ein Heißgetränk gratis.

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