(openPR) Schweigende Kinder fordern Pädagogen und Therapeuten auf eine besondere Weise heraus: Arbeiten ohne Antworten des Gegenübers verlangt einiges an Durchhaltevermögen und Achtsamkeit, damit der Dialog dennoch aufrechterhalten werden kann. Ornella Garbani Ballnik schildert selektiven Mutismus und andere Formen kindlichen Schweigens und zeigt wirksame pädagogische und therapeutische Vorgehensweisen.
»Wie kann man das Schweigen ertragen?« ist die häufigste Frage von Pädagogen. »Hat Therapie ohne Sprache überhaupt einen Sinn?« fragen Therapeutinnen und Therapeuten. Welche Gefühle werden dabei ausgelöst und was kann das Nichtsprechen sagen?
Manche Kinder schweigen als Reaktion auf eine sie überfordernde Erfahrung, andere verweigern sich damit einer Veränderung. Ornella Garbani Ballnik stellt die Behandlung schweigender Kinder als Prozess vor, der die Entwicklung des Kindes und der Familie wie auch die therapeutische Beziehung umfasst. Ziel ist es, die Schwierigkeiten schweigender Kinder zu erkennen. Neben der geforderten Fähigkeit, sich ins szenische Spiel mit einem schweigenden Kind einlassen zu können, verdeutlicht Ornella Garbani Ballnik auch die Bedeutung der Triade, der Mentalisierung und der Spielfähigkeit für die Kommunikations- und Sozialisationsentwicklung. Dabei bezieht sie Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und der Entwicklungspsychologie ein.
Die Autorin
Ornella Garbani Ballnik, lic. phil., ist in eigener logopädischer und psychotherapeutischer Pra-xis für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien in Salzburg tätig. Außerdem Supervisio-nen, Lehrtätigkeit im Bereich der Frühförderung, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Ornella Garbani Ballnik
Schweigende Kinder
Formen des Mutismus in der pädagogischen und therapeutischen Praxis
293 Seiten mit 4 Abbildungen und 3 Tabellen, kartoniert
¤ 27,90 D
ISBN 978-3-525-49201-6













