(openPR) Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe soll sofort die Kündigung des Pachtvertrags für den Tierpark Israelsdorf für das Jahr 2011 aussprechen. Dies forderte der Hauptausschuss auf Antrag der Linken in seiner Sitzung am Dienstag – ebenso wie bereits der Umweltausschuss in der vergangenen Woche. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt das Votum der beiden Ausschüsse.
„Wir appellieren nun eindringlich an die Vertreter der Bürgerschaft, die morgen zusammenkommen, ebenfalls auf die umgehende Kündigung zu bestehen und damit ihren Beschluss vom Herbst letzten Jahres aufrecht zu erhalten“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte. „Die Zustände im Tierpark sind schon seit Jahren unhaltbar. Je eher die Kündigung des Pachtvertrages erfolgt, umso größer sind die Chancen, für die Tiere tierschutzkonforme Unterbringungen zu finden.“
Am 25.09.2008 hatte das Lübecker Stadtparlament, die Bürgerschaft, beschlossen, den Pachtvertrag für den seit Jahren in der Kritik stehenden Lübecker Tierpark Israelsdorf nicht zu verlängern und damit dessen Ende für das Jahr 2011 besiegelt. Die Umsetzung, die Kündigung des Pachtvertrages seitens der Stadt, ist jedoch bislang nicht erfolgt. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hatte daher Anfang Mai eine juristische gutachterliche Stellungnahme zum Bürgerschaftsbeschluss zur Schließung des Tierparks erstellt und diese Senator Thorsten Geißler mit der Bitte um Weiterleitung an die Vorsitzenden des Umweltausschusses sowie des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung geschickt. Außerdem ging die Stellungnahme an Bürgermeister Bernd Saxe und an den Vorsitzenden des Hauptausschusses, Henri Abler.















