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Die Heizung auf dem Dach

26.05.200918:08 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Die Heizung auf dem Dach
Sonnenstrahlen lassen sich nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch zur Warmwasserbereitung bzw. Heizungsunterstützung nutzen. Bild: www.dach.de
Sonnenstrahlen lassen sich nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch zur Warmwasserbereitung bzw. Heizungsunterstützung nutzen. Bild: www.dach.de

(openPR) Nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch zur Warmwasserbereitung bzw. Heizungsunterstützung lassen sich Sonnenstrahlen auf dem Dach nutzen. Die Experten von dach.de verraten wie.

Eine effektive Technik, um die kostenlose Energie der Sonne für den Haushalt nutzbar zu machen ist die Solarthermie: Das Sonnenlicht auf dem Dach wird durch einen Solarkollektor in Wärme umgewandelt, welche über eine Trägerflüssigkeit zu einem gesonderten Speicher geleitet wird und dort das Brauchwasser erhitzt.


Laut Experten des Online-Portals dach.de kann eine Solarthermie- Anlage auf dem Dach in den Sommermonaten den kompletten Energiebedarf für Warmwasser eines Haushalts abdecken: Für den Verbrauch eines Vier-Personen-Haushalts genügen bereits fünf Quadratmeter Kollektorfläche.

Sparpotenzial und weitere finanzielle Anreize

Auch zur Heizungsunterstützung ist das System bestens geeignet.
Das Heizen und die Warmwasserbereitung verursachen knapp 90 Prozent des häuslichen Energiebedarfs. Hier wird das hohe Einsparpotential der ökologischen Technik deutlich sichtbar.
Zusätzliche finanzielle Anreize bieten spezielle Förderprogramme: So beträgt die Basisförderung bei der Erstinstallation von Anlagen zur Warmwasserbereitung auf dem Dach bis 40 m² Bruttokollektorfläche 60 Euro je angefangenem Quadratmeter, mindestens jedoch 410 Euro je Anlage. Bei einer erweiterten Nutzung werden sogar 105 Euro pro Quadratmeter gewährt.

Die Kollektoren produzieren selbst im Winter oder bei bewölktem Himmel genügend Wärme für den häuslichen Bedarf: Von April/Mai bis September stellt die Anlage auch an bewölkten Tagen ausreichend Energie zur Brauchwassererwärmung bereit. Nach Angaben der dach.de- Experten kann der eigentliche Heizkessel somit komplett abgeschaltet werden, was zugleich seine Lebensdauer um ein Viertel verlängert. Im Winter kann der Verbrauch immerhin noch zu rund 60 Prozent mit der kostenlosen Heizenergie gedeckt werden.

Nahezu unsichtbare Technik

Bekannte Hersteller bieten inzwischen sogar Modelle an, die sich problemlos in die bestehende Struktur vom Dach integrieren lassen. Auf der Eindeckungsebene verursachen die Solarkollektoren keine optischen Beeinträchtigungen des Daches mehr, die dem Gesamtbild des Hauses schaden könnten. Zur sorgfältigen Planung gehören der sachgemäße Einbau sowie insbesondere die richtige Dachkonstruktion: Eine südliche Ausrichtung bei einer Neigung zwischen 25 und 60 Grad ist empfehlenswert. Die Experten von dach.de erachten eine Neigung von 30 Grad als optimal.

Auch die dachfremden Elemente der solarthermischen Anlage sollten in die Überlegungen mit einbezogen werden: Ein großer Speicher bietet beispielsweise Reserven, wenn mehrere Bewohner hintereinander duschen wollen. Mit der Größe steigen jedoch gleichzeitig auch die Wärmeverluste. In diesem Zusammenhang sind auch gut gedämmte Zuleitungen für die Trägerflüssigkeit zu beachten, um den Wirkungsgrad hoch zu halten.
Kostenlose Informationsbroschüre

Zum Thema "Alles rund ums Dach" bietet dach.de eine Informationsbroschüre für Bauherren und Renovierer an. Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden unter E-Mail: E-Mail oder Fax 0821 - 567 62 87.

Mehr Informationen, Beiträge, Artikel und inspirierende Ideen zum Thema Solarthermie finden Sie unter:
http://www.dach.de/allgemeines/presse/artikel/datum/2008/05/05/foerdermittel-rund-ums-dach/

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