(openPR) Kranken- und Haftpflichtversicherung für Tiere im deutschsprachigen Raum anders als in anderen Ländern nicht sehr weit verbreitet
Laut Angaben des Haustierportals Vivatier wird im deutschsprachigen Raum das Thema Versicherungen für Tiere noch sehr stiefmütterlich behandelt. Dies betrifft gleichermaßen die Kranken- wie auch die Haftpflichtversicherung für den treuen Freund zu Hause. „Es ist erstaunlich, wie klein die Zahl entsprechender Angebote und auch wie gering offensichtlich bisher das Interesse der Verbraucher ist – da wir doch in einem Raum leben, in dem die Menschen ansonsten eher als versicherungsfreudig zu bezeichnen sind“, wundert sich Armin Möller von Vivatier. „Gerade im Vergleich zu den USA, England oder Schweden hinken wir in Mitteleuropa deutlich hinterher.“ Laut Angaben des Bayerischen Rundfunks sind etwa nur rund ein Prozent der in Deutschland lebenden Haustiere krankenversichert.
Eine Krankenversicherung könne nach Ansicht Armin Möllers schon sehr sinnvoll sein. „In vielen Fällen muss das geliebte Haustier aus Kostengründen eingeschläfert werden, weil es eine schwere Krankheit hat, die aber immerhin heilbar ist“, so der Vivatier-Verantwortliche weiter. Dabei sei die Veterinärmedizin mittlerweile ebenso fortgeschritten wie die Humanmedizin. Selbstverständlich solle aber jeder Haustierhalter prüfen, ob und vor allem in welchem Umfang eine Krankenversicherung notwendig sei. Jeder müsse für sich und sein Tier die Frage beantworten, ob beispielsweise Standardbehandlungen wie Impfungen oder Wurmkur mit umfasst sein sollen oder nur Operationen. Davon hängt neben dem Alter des Tieres, der Rasse und der Größe der monatlich zu entrichtende Beitrag ab. Laut Vivatier bestehen diesbezüglich große Schwankungen, deshalb sollte der Tierhalter unbedingt mehrere Angebote einholen.
Ebenso wie Tieren Gefahren drohen, können sie auch selbst Menschen, deren Eigentum oder andere Tiere verletzen. Hier stellt sich die Frage, ob der Tierhalter eine Haftpflichtversicherung abschließen sollte. Grundsätzlich ist dabei zu beachten, dass zahme Haustiere wie beispielsweise Katzen oder Vögel von der privaten Haftpflichtversicherung bereits umfasst sind. „Etwas Anderes gilt für wilde Tiere und – was viele nicht wissen - auch für Hunde und Pferde“, klärt Armin Möller auf. Tierhalter müssen eine eigene Haftpflichtversicherung für den Vierbeiner abschließen. Dabei sei laut Armin Möller auf die Höhe der Deckungssumme zu achten, da der Schaden, den ein Hund oder Pferd anrichten könne, durchaus beträchtlich sein kann. Die Preisunterschiede seien hier hingegen nicht so groß. Hundehalter sollten sich darüber hinaus informieren, ob ihr Haustier zu den so genannten Listenhunden gehört, bei denen davon ausgegangen wird, dass von ihnen eine größere Gefahr ausgeht. Versicherungen verlangen für diese eine höhere Selbstbeteiligung beziehungsweise höhere monatliche Beiträge.










