(openPR) 15 Forschungs- und Kompetenzzentren und 600 Biologie-Unternehmen entwickeln in der Region Rhône-Alpes neue therapeutische Ansätze
Die Region gehört mit einem BIP von 143 Milliarden Euro zur zweitstärksten Wirtschaftsregion Frankreichs. Sie stützt sich auf ein Netz aus KMU und großen Industriekonzernen mit den neuesten Technologien und profitiert von den dort ansässigen Hochschulen und Forschungsanlagen wie das biomedizinische Zyklotron CERMEP oder das Laboratoire P4. Dabei verzeichnet die Region 650 Labore der akademischen Forschung und 20 Prozent des Forschungspotenzials in ganz Frankreich. Das Internationale Krebs-Forschungszentrum „Centre International de la Recherche sur le Cancer“, das „European Molecular Biology Laboratory“, das „Institut Laue Langevin“ und die WHO haben hier ihren Sitz. Mit drei Unikliniken und 400 öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen gibt es in der Region eine der höchsten Konzentrationen an Krankenhäusern in Europa.
Die Region fördert den Dialog zwischen der Forschung und der Industrie. Durch die Annäherung von Biotechnologie, den Mikro- und Nanotechnologien, der Medizintechnik und den „grünen“ Technologien, entwickeln die traditionellen Industrien wie die Kunststoffindustrie, die Präzisionsmechanik- oder Textilindustrie neue Lösungen für die Therapie sowie Technologien für die Pflege. In der F&E stützt sich die Region Rhône-Alpes auf mehrere Kompetenzzentren, zwei davon sind Weltkompetenzzentren. Dazu gehört „Lyonbiopole“ www.lyonbiopole.org, das auf Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier spezialisiert ist. Die Schwerpunktbereiche liegen in der Diagnostik und der Prävention, der Entwicklung von Impfstoffen und der Behandlung. Das Zentrum für Infektiologie wurde vor Kurzem mit einer Laborfläche von 1.920 m² eröffnet und soll 2013 weiter ausgebaut werden. Im Fokus stehen europäische und internationale F&E-Projekte und die Entwicklung von KMU. Eine Reihe von Partnerschaften wurde mit Clustern im Ausland geschlossen. So hat der Lifescience Corridor France (bestehend aus Lyonbiopôle, Alsace BioValley und Cancer-Bio-Santé) drei Partnerschaftsverträge mit internationalen Clustern in Japan, Kanada und den USA unterzeichnet. 37 Forschungspläne mit den betreffenden Ländern sind in Ausarbeitung. Auf europäischer Ebene hat Lyonbiopôle einen Partnerschaftsvertrag mit dem wallonischen Gesundheits-Kompetenzzentrum BioWin und das Programm Alps BioCluster mit der Schweiz, Österreich, Deutschland und Italien unterzeichnet. Neben einem weiteren Weltkompetenzzentrum für intelligente Miniaturisierungs-Lösungen, Minalogic (www.minalogic.com), gibt es in regionaler Nähe die Kompetenzzentren Techtera, Viaméca, Plastipolis und Arve Industrie. Im Laufe dieses Jahres kommt das Cluster Rhône-Alpes für Gesundheitstechnologien hinzu. Die Region verfügt über ein umfassendes Know-how und vielfältige Netzstrukturen in den fünf Kernbereichen der Gesundheit Infektiologie, Krebsforschung, Neurologie, Medizintechnik und Nanobiotechnologien. Das Krebsforschungszentrum CLARA www.canceropole-clara.com besteht aus 113 Forschungseinrichtungen, 82 Kliniken und rund 50 Unternehmen. Über 20.000 Mitarbeiter in 250 Unternehmen, 400 Gesundheitseinrichtungen und 17 Forschungszentren sind im Bereich Neurologie und Medizintechnik beschäftigt.













