(openPR) Chancen und Risiken des Mittelstandes müssen neu beleuchtet werden! Im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise drängt die Zeit. Eine Chance hat nur, wer agiert. Der Mittelstand braucht ein einfaches Werkzeug, um strategische Controlling zielstrebig und ohne Zeitververlust umzusetzen.
Viele Mittelständler können auf Grund der Struktur Ihrer Finanzdaten nicht schnell genug erkennen, wo sie der Zug der Wirtschaftskrise hinführt, der im Schlepptau der Finanzkrise heranfährt.
15% Absatzrückgang kann ganz schnell die Ge-meinkostenfaktoren auf 30% anschwellen lassen. Und 30% weniger Absatz, in einigen Branchen derzeit üblich, verdoppelt am Ende u.U. die Stückkosten. Hexerei, nein, ganz normales Rechnen.
Vielfach wird die Hebelwirkung von Finanzergebnissen verkannt, den besagter Hebel auf Ihre Unternehmensdaten und den damit verbundenen kalkulatorischen Notwendigkeiten hat. So mancher sagt sich zwar heute, dass es schlimm aussehe, jedoch ist dies häufig ein allgemeines Gefühl. Indikatoren, wie Manager- und Konsumentenindizes stehen für diese subjektive Meinung. Wenn andere das so sehen, dann wird es schon stimmen.
Doch wie steht es eigentlich um mein Unternehmen tatsächlich, dies ist eine Frage, die die meisten nicht mit harten Zahlen belegen können. Die allermeisten Unternehmen sind nicht in der Lage, innerhalb kürzester Zeit lebenswichtige Fragen zu formulieren und sich darauf transparent und zuverlässig eine Antwort zu beschaffen.
Viele wissen nicht, dass sie in Wirklichkeit im Nebel stochern, sehr viele.
Die Gründe sind vielschichtig. In Zeiten des Aufschwungs stimmt allemal die Gesamtrechung, die GuV ist positiv. Man ist zufrieden. Überrascht sind die Unternehmer aber meistens erst dann und das auf ganzer Linie, wenn am Jahresende die Endab-rechnung gemacht wird und neue Kalkulationen aufgelegt werden. Obwohl es schon jeder zuvor eine grobe Ahnung hatte, in welche Richtung es geht, es ist noch schlimmer.
Man hilft sich mit kurzfristigen Maßnahmen, baut zum Beispiel Bestände ab, um die Liquidität zu erhöhen, stopft damit andere Löcher und just in dem Moment, wo der Aufschwung kommt, der nächste Auftrag droht, hat man kein Geld mehr und muss sich dieses von draußen beschaffen. Ein Unterfangen, dass in der heutigen Zeit zum Bumerang werden kann.
Dabei gibt es heutzutage Möglichkeiten sich durch ein strategisches Controlling auch und gerade im Mittelstand auf solche Situationen vorzubereiten. Instrumentflug und nicht Blindflug ist angesagt, aktives steuern und nicht reagieren. Im schlimmsten Fall konnte man vorhersehen, was passiert, im Normalfall eine weiche Landung hinlegen und in vielen Fällen kann man sich zu höheren Zielen aufschwingen. Man muss nur wissen, was man tut.
Mittelständlern kann wirklich nur geraten werden, sich um das Thema strategisches Controlling zu kümmern, und diese nicht nur Konzerngesellschaften zu überlassen. Heutzutage gibt es Möglichkeiten, sich kurzfristig, quasi auf Knopfdruck, ein Bild zu machen, wenn man sich informiert. Wie immer, ist eine Frage des – Gewusst, wie! Es gibt diese vereinfachenden Instrumente inklusive Potentialanalyse, definitiv. Handwerks-zeug für käufmännische und andere Geschäftsführer.
Noch allzu viele hoffen und handeln nicht! Und noch viel mehr wissen noch nicht einmal, dass sie handeln müssen.
Der Mittelstand muss aber in der heutigen Zeit seine Risiken kennen. Und allen Unkenrufe zum Trotz hat er dann das Wissen, sich den Chancen, die damit verbunden sind, zu stellen.











