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Nach der Krise wird anders geführt / Studie Führung 2.0 – Unternehmenswelten von morgen

20.05.200914:24 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung
Bild: Nach der Krise wird anders geführt / Studie Führung 2.0 – Unternehmenswelten von morgen
Führungskräfte müssen Entscheider sein - so das Ergebnis einer Befragung des Beratungsunternehmens ComTeam unter 400 Fach- und Führungskräften.
Führungskräfte müssen Entscheider sein - so das Ergebnis einer Befragung des Beratungsunternehmens ComTeam unter 400 Fach- und Führungskräften.

(openPR) Gmund, Mai 2009 – Eine neue Führungskultur wird nach der Einschätzung von Managern und Mitarbeitern in wenigen Jahren in Unternehmen und Organisationen Realität sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Führung 2.0“, für die das Beratungsunternehmen ComTeam rund 400 Fach- und Führungskräfte im deutschsprachigen Raum befragt hat. Führungskräfte, die als Fachexperten und Autoritätsfiguren auftreten, gehören bald der Vergangenheit an. Gefordert sind vielmehr Entscheider, Strategen und Motivatoren, die ein hohes Maß an Kommunikations- und Beteiligungskompetenz mitbringen. Dafür und für eine angemessene Risikobereitschaft werden Manager nach Auffassung der Befragten heute noch nicht ausreichend belohnt. Belohnt werden sie, das zeigt die Untersuchung, bisher hauptsächlich für eine direkte Ziele- und Ergebnisorientierung.



Manager besser als ihr Ruf

Manager werden derzeit in der öffentlichen Diskussion, in den Medien und an den Stammtischen weithin gescholten. Die Studie wollte wissen, wie die Leute in den Unternehmen selbst ihre Chefs und Führungskollegen beurteilen. Und da zeigt sich ein anderes Bild: 45 Prozent der Befragten sind mit den Leistungen ihres Top-Managements zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Nur etwa ein Drittel (30 Prozent) sind unzufrieden oder sehr unzufrieden damit. Diese positive Einschätzung ist um so höher zu bewerten, als derzeit jeder zweite der Befragten, Fachkräfte wie Manager, um seinen Arbeitsplatz fürchtet. Besonders ausgeprägt ist dies erwartungsgemäß bei Finanzdienstleistern und in der Automobil- sowie deren Zulieferindustrie. „Die meisten Top-Manager machen demnach im Kern einen guten Job, was von ihren Führungskräften auch gesehen wird“, so Lorenz Forchhammer, Leiter der Studie und ComTeam-Vorstand. „Den Menschen und der Situation nicht mehr angemessen ist die Art, wie heute immer noch geführt wird.“

Vertrauen und Zutrauen gefordert

Gefordert wird von Führungskräften, auch und vor allem in Krisenzeiten, ein mehr an Information, Kommunikation und Beteiligung. „Dann sind die Menschen mit Vertrauen und Zutrauen dabei, den Wandel in Schwung zu bringen und verfallen nicht in Angststarre“, ist Lorenz Forchhammer überzeugt. Mit der Informationspolitik nach außen herrscht in den Unternehmen deutlich mehr Zufriedenheit als mit der nach innen. Rund 40 Prozent der Studienteilnehmer sind mit der Information, die Unternehmen nach Innen betreiben, unzufrieden oder sogar sehr unzufrieden. Nur 8 Prozent kommen damit sehr gut zurecht, 40 Prozent wünschen zur Verbesserung eine klare, frühzeitige Information, 46 Prozent ein aktiveres Auftreten und Kommunizieren der Unternehmensleitungen in der Krise, 25 Prozent sprechen sich explizit gegen Schönfärberei aus. „Bei Druck und Anspannungen wollen die Betroffenen keine gut verpackten Botschaften“, sagt Lorenz Forchhammer, „sondern sie wollen unverblümt und zeitnah wissen, was Sache ist.“

Die Ergebnisse der Studie gibt es zum Download unter
http://studie09.comteam-ag.de/ComTeam-Studie2009.pdf

Ein ausführlicher Berichtsband ist auf Anfrage erhältlich (Kontaktdaten s.u.).

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