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Bachelor- und Masterstudiengänge in der Chemie

01.01.200410:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) 27. Januar 2004 - Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sprechen sich in einer soeben veröffentlichten gemeinsamen Empfehlung für die Einführung von gestuften Studiengängen in der Chemie an Universitäten und Fachhochschulen aus. In Anbetracht der Notwendigkeit, den europäischen Bildungsraum zielführend weiter zu entwickeln, wird eine konsequente, gut koordinierte und zeitnahe Einführung von Bachelor-/Master-Studiengängen in der Chemie empfohlen. Konzeption und Gestaltung der international kompatiblen Studiengänge liegen in der Verantwortung der Fakultäten und Fachbereiche. Das soll sicherstellen, dass die bewährten Stärken und Profile als spezifische Vorteile des deutschen Chemiestudiums erhalten bleiben.



Zu den zentralen Aussagen der Empfehlung gehören die Notwendigkeit der Etablierung von Bachelor-/ Master-Studiengängen in der Chemie vor dem Hintergrund der Entwicklung eines europäischen Bildungsraums und Arbeitsmarktes mit dem Ziel der Harmonisierung der Hochschulstudiengänge in Europa. Nachdem dieser Prozess in vielen europäischen Ländern bereits weit fortgeschritten ist, wird den deutschen Hochschulen empfohlen, für eine schnelle Einführung der konsekutiven Studiengänge Sorge zu tragen. Anderenfalls ist im europäischen Vergleich mit erheblichen Benachteiligungen der deutschen Studierenden zu rechnen.

Für die Hochschulen eröffnet die Einführung von international üblichen Graduierungen zum Bachelor als erstem und Master als weiteren Studienabschluss Chancen, sich zu profilieren und sowohl international als auch national in einen stärkeren Leistungswettbewerb um Ressourcen und Studierende zu treten. Die neuen Studienangebote ermöglichen es den Studierenden, künftig früher als bisher einen ersten Abschluss zu erlangen, der bereits nach sechs Semestern einen Einstieg ins Berufsleben erlaubt.

Zum Bachelor in Chemie führt ein breit angelegtes, flexibles Studium mit Schwerpunktqualifikation in den Kernfächern der Chemie. Im universitären Chemiestudium eröffnet der Bachelor als alleiniger Abschluss möglicherweise nur begrenzte Berufseinstiegsmöglichkeiten. GDCh und VCI gehen davon aus, dass sich in der Regel ein weiterführender Master-Studiengang anschließen wird. Die Master-Studiengänge in der Chemie sind Schwerpunktstudiengänge. Es werden Vertiefungen in den Kernfächern sowie Spezialisierungs- und interdisziplinäre Studiengänge angeboten. Die generelle Zielsetzung ist die Vorbereitung auf selbständiges wissenschaftliches Arbeiten auf allen Gebieten der Chemie. Hierzu ist sicher zu stellen, dass die Master-Abschlüsse in Niveau und Qualität mindestens dem Diplom entsprechen.

Exzellente Bachelor-Absolventen sollten über ein Vorschlagsverfahren nach Einzelfallprüfung direkt ein Promotionsstudium aufnehmen können. Wesentlicher Bestandteil der neu einzurichtenden Promotionsstudiengänge sind obligatorische Vorlesungen und Seminare mit zugehörigen Leistungsnachweisen.

Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der Bachelor- und Master-Studiengänge ist deren Akzeptanz bei den Arbeitgebern. Um die Berufsqualifizierung von Bachelor-Absolventen auch international zu sichern, müssen die Curricula in enger Abstimmung zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft konzipiert werden und von inhaltlichen Reformen begleitet sein.

Der vollständige Text der Empfehlung ist unter www.gdch.de/oearbeit/pospap.htm nachzulesen. Die Empfehlung kann auch als Broschüre bei der GDCh-Geschäftsstelle, Tel. 069/7917-326 oder E-Mail E-Mail , bestellt werden.

 

GDCh-Öffentlichkeitsarbeit

Postfach 90 04 40

D-60444 Frankfurt/Main

Tel: 069/ 7917 493

Fax: 069/ 7917 322

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