(openPR) Die aktuelle Titelstory im RECYCLING magazin 09/2009
München, 14.05.09 - Zu Hunderten rosten die alten Maschinen in Hangars und Flughafenecken vor sich hin – das typische Ende eines Flugzeuglebens. Was mit den ausrangierten Fliegern passiert, hat die Flugzeugbauer lange Zeit wenig interessiert, zumal das Problem überschaubar war, da nur relativ wenige Maschinen außer Dienst gestellt wurden. Doch das wird sich bald ändern.
Der Massenverkehr in der Luft wird zu einem Problem auf dem Bo-den werden. Berechnungen der großen Flugzeugbauer wie Airbus und Boeing zufolge erreichen in den kommenden 15 Jahren zwi-schen 6.000 und 7.200 Flugzeuge das Rentenalter. Daneben dürften viele Maschinen vorzeitig aus dem Verkehr gezogen werden, weil sie aufgrund der steigenden Treibstoffkosten durch Kerosin sparende neue Modelle ersetzt werden.
Der Nischenmarkt Flugzeugrecycling wird also immer größer und lukrativer. Es gibt zwar keine Regeln oder Verordnungen für die Wie-derverwertung, aber Airbus und Boeing erproben seit einigen Jahren geeignete Stilllegungsverfahren für die nicht ungefährliche Zerlegung von Altflugzeugen. Wie Recherchen des RECYCLING magazins bei dem niederländischen Flugzeugrecycler „Aircraft End-of-Life Soluti-ons“ (AELS) ergaben, ist derzeit nur das einer Boeing 747 profitabel, da nur sie über ausreichend Tonnage an Aluminium verfügt, um die Kosten für den Transport, die Demontage und das Shreddern zu kompensieren.
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